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Beleuchtungslösungen im Ex-Bereich

Licht ins Dunkel, auch im Ex-Bereich – Dank LED nicht im Dunkeln tappen

| Redakteur: Dominik Stephan

Wer nicht im Dunkeln stehen will, ist auf Beleuchtungslösungen angewiesen: Langfeldleuchten, Rohrleuchten und Handleuchten bringen Licht ins Dunkel. Wenn alle Stricke reißen, weisen Rettungsleuchten den Weg zum nächsten Notausgang. Im Ex-Bereich ist allerdings jede Leuchte eine potenzielle Zündquelle. Wer in explosiven Atmosphären nicht im Dunkeln stehen will, kann nicht einfach eine Leuchte aus dem Katalog anschrauben – hier sind Lösungen vom Spezialisten gefragt.

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Licht weist den Weg: Auch im Ex-Bereich schafft Beleuchtung Sicherheit.
Licht weist den Weg: Auch im Ex-Bereich schafft Beleuchtung Sicherheit.
(Bilder: R. Stahl)

Licht weist den Weg: So, wie ein Leuchtturm den sicheren Hafen anzeigt oder vor Untiefen und Gefahren warnt, sorgen auch in Industrieanlagen Leuchten für den nötigen Durchblick. Sie leuchten Arbeitsbereiche und Wege aus, verschaffen bei der Wartung von schwer zugänglichen Maschinen und Komponenten Übersicht und weisen im Falle eines Falles Fluchtwege aus der Gefahrenzone.

Ohne Licht geht es nicht – wer allerdings glaubt, dass es dabei ausreicht, einfach ein paar Glühbirnen an die Wand zu schrauben, wird schnell eines Besseren belehrt. Normen wie die DIN EN 12464-1 „Beleuchtung von Arbeitsstätten“ oder DIN EN 1838 „Notbeleuchtung“ regeln bis ins Detail, wie Arbeitsplätze ausgeleuchtet sein müssen, um ein sicheres und ergonomisches Arbeiten zu ermöglichen.

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Noch schwieriger wird es, wenn in Chemieanlagen, Raffinerien, Mühlen oder Tankdepots brennbare Gase oder Gemische eine explosive Atmosphäre schaffen. Wenn jeder Funke eine mögliche Zündquelle darstellt, werden Leuchten zur Gefahr – hier dürfen nur Ex-zertifizierte Leuchten eingesetzt werden.

LEDs kommen in vielen Formen und Größen – ob als Handscheinwerfer, als Deckenleuchte für den Einsatz in explosiven Atmosphären oder sogar unter Wasser. LEDs sind nicht nur sicher, sondern – bezogen auf den gesamten Lebenszyklus und die TCOs – sogar günstiger als herkömmliche Leuchten.
LEDs kommen in vielen Formen und Größen – ob als Handscheinwerfer, als Deckenleuchte für den Einsatz in explosiven Atmosphären oder sogar unter Wasser. LEDs sind nicht nur sicher, sondern – bezogen auf den gesamten Lebenszyklus und die TCOs – sogar günstiger als herkömmliche Leuchten.
(Bild: R. Stahl)

Das alleine wäre schon Herausforderung genug für die Leuchtenspezialisten – häufig genug verlangen zusätzlich raue Umgebungsbedingungen den Anlagen alles ab. Installationen müssen in der Gluthitze der Wüste ebenso funktionieren wie in der subarktischen Tundra. Pumpenmotoren und Kompressoren übertragen Vibrationen in Gerüste und Träger, während bei Offshore-Plattformen salziges Spritzwasser an metallischen Oberflächen nagt. Kurzum – Industrieleuchten haben kein leichtes Leben.

Sicher und Sparsam: Die Diode macht’s möglich

Die Technologie, die all diesen Herausforderungen gewachsen sein soll, sind Leuchtdioden (LEDs) – seit Weißlicht-LEDs die Lichtausbeute herkömmlicher Leuchtstoffröhren, Glühbirnen oder Bogenlampen übertreffen, setzen Herstellerfirmen wie R. Stahl auf Industrieleuchten mit Dioden. Robust, ohne bewegliche Teile und äußerst effizient helfen die Leuchten, Kosten für Energie und Wartung niedrig zu halten.

Der Effekt ist durchaus beachtlich: Laut einer Studie der „Initiative für Energieeffizienz” könnten durch die konsequente Modernisierung veralteter und ineffizienter Beleuchtungssysteme in Industrieanlagen bis zu 40 % der Stromkosten gespart werden – immerhin werden in vielen Bereichen aus Sicherheitsgründen die Lichter quasi nie ausgeschaltet. Höhere Anschaffungskosten für neue LED-Leuchten amortisierten sich so schnell, erklärt Dr. Andreas Kaufmann, Leiter der Business Unit Lighting and Signaling bei
R. Stahl. Und mit Lebensdauern bis zu 80 000 Betriebsstunden (was über neun Jahre Dauereinsatz entspricht) sind LED-Leuchten langlebige Alternativen zu Leuchtstoffröhren (die meist nach wenigen Jahren ausgetauscht werden müssen).

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Über den Autor

Dominik Stephan

Dominik Stephan

Redakteur, PROCESS - Chemie | Pharma | Verfahrenstechnik