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Blick auf aktuelle Forschungslandschaft „Landkarte“ zeigt Stand der Digitalisierung in der Prozessindustrie

| Redakteur: MA Alexander Stark

Die Diskussion um die Digitalisierung prägt die Prozessindustrie derzeit wie kaum ein anderes Thema. Doch wo stehen Forschung und Anwendung, an welchen Fragen wird gearbeitet und welche Lücken gilt es noch zu schließen? Dieser Frage hat sich der Temporäre Arbeitskreis „100 % Digital“ von Processnet und Dechema-Fachgemeinschaft Biotechnologie gewidmet und nun einen Überblick vorgelegt.

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Ein Arbeitskreis der Dechema und von Processnet hat eine lebende Landkarte zur Forschungslandschaft in der Digitalisierung der Prozessindustrie vorgelegt.
Ein Arbeitskreis der Dechema und von Processnet hat eine lebende Landkarte zur Forschungslandschaft in der Digitalisierung der Prozessindustrie vorgelegt.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Frankfurt am Main – Die Digitalisierung ist einer der Schlüssel, damit die Prozessindustrie auch in Zukunft erfolgreich arbeiten kann. Ideen und Initiativen dazu gibt es viele; damit Aktivitäten und auch Förderprogramme gezielt aufgesetzt werden können, bedurfte es aber einer Bestandsaufnahme der bereits existierenden Forschungs- und Entwicklungslandschaft. Diese zu erstellen, hatte sich der Temporäre Arbeitskreis „100 % Digital“ im Anschluss an das Tutzing-Symposion 2018 gestellt.

Zwei Jahre sammelten Experten aus Industrie, Hochschulen und Forschungseinrichtungen Informationen, strukturierten diese und entwickelten so eine „Landkarte“, die ausgehend von Konzepten zur Digitalisierung Forschungsprojekte, Akteure und Veranstaltungen vorstellt, die sich mit der Digitalisierung der Prozessindustrie befassen. Das „lebende Dokument“ ist online verfügbar.

Die Übersicht erlaubt, offene Themenbereiche zu identifizieren und in Forschungsfördermaßnahmen zu übersetzen sowie im Dialog zwischen Anwendern, Zulieferern und Forschung neue Projekte zu definieren und sie mit bestehenden Initiativen zu vernetzen. Aktuell gibt das Dokument eine Momentaufnahme der Situation im Zeitraum 2019–2020; im Sinne eines „lebenden Dokuments“ sollen fortlaufend weitere Informationen ergänzt werden. Ziel der Initiative ist die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Prozessindustrie.

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