Schmierstoff

Henkel liefert Kühlschmierstoff für Verschlusskappen von Corvaglia

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„Die Emulsion muss nicht nur zuverlässig kühlen und schmieren, sondern auch schnell und rückstandsfrei abtropfen. Hohe Schlammbildung im Kühlbad, hohe Ausschleppung und der früher in vielen Betrieben allgegenwärtige Ölfilm gehören mit den Bonderite Lösungen von Henkel der Vergangenheit an“, sagt André Lagnaz, Verkaufsingenieur Lubes bei Thommen-Furler. Als 2015 in Eschlikon ein neues, vollautomatisches Bearbeitungszentrum mit einer Kühlschmierstoffanlage von 6.000 l in Betrieb genommen wurde, fiel die Produktwahl daher nicht schwer, zumal Henkel seine Technologie mit Bonderite L-MR 71-7 nochmals verbessert hatte.

Schon das Vorgängerprodukt war in der Metallverarbeitung weltweit sehr erfolgreich, von der Taschenmesser- und Uhrenproduktion bis hin zur Automobil- und Luftfahrtindustrie. „Mit Bonderite L-MR 71-7 haben wir vor allem die pH-Stabilität der Rezeptur weiter optimiert. Ihr patentiertes Emulgatorsystem sichert ein besonders schaumarmes Verhalten bei Wasserhärten von 5 bis 100 Grad deutscher Härte. Und die erforderliche Anfangskonzentration beträgt nur noch 5 bis 8 %“, erläutert Ulrike Müßigbrodt, Business Development Manager Distribution bei Henkel.

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Neue Maßstäbe im Gesundheits- und Arbeitsschutz

Auch bei den Gesundheits- und Arbeitsschutzstandards hat Henkel mit Bonderite L-MR 71-7 neue Maßstäbe gesetzt. So wurde das Irritationspotenzial bei Augenkontakt minimiert, weshalb das neue Produkt gemäß EU-Verordnung 1272/2008 als nicht gefährlich eingestuft ist. „Unser Ziel ist, damit zum Marktführer für Kühlschmierstoffe in Europa aufzusteigen“, sagt Müßigbrodt. Lagnaz gibt diesem ehrgeizigen Vorhaben gute Chancen: „Wir haben bei der neuen Maschine vor eineinhalb Jahren mit einer Anfangskonzentration von 6,5 % begonnen und liegen bei der Nachfüllkonzentration im Durchschnitt noch immer deutlich unter 2 %. Das ist nicht zuletzt angesichts der unterschiedlichen Wasserhärte außerordentlich niedrig. Ähnlich gute Werte registrieren wir auch in anderen Betrieben. Durch die entsprechend längeren Badstandzeiten ergeben sich trotz des höheren Einstandspreises über die Jahre hinweg deutliche Verbrauchs- und Kosteneinsparungen.“

In der Tat muss Lagnaz seine Kunden eher darauf hinweisen, beim regelmäßigen Auffrischen eine Überkonzentration zu vermeiden, die unnötige Kosten verursachen könnte. „Wir füllen bei dem neuen Bearbeitungszentrum je nach Spanvolumen pro Woche etwa 10 l nach“, ergänzt Bürgi. „Die Ausschleppung ist vergleichsweise minimal. Die Standzeit liegt bereits auf der Höhe der anderen Bonderite-Bäder und verspricht diese nochmals erheblich zu übertreffen. Unser Ziel ist inzwischen drei Jahre.“

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