Fremdfirmenmanagement

Fremdfirmenmanagement sorgt für verlässliche Kontraktoren

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Kommunikation ist alles

Wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kontraktoren aussehen kann, zeigt die Studie am Beispiel eines internationalen Chemieunternehmens, das sich bis zum Jahr 2015 ein klares Ziel gesetzt hat: eine Unfallrate unter 0,12 bezogen auf 200 000 Arbeitsstunden. Ein wichtiges Instrument dabei ist ein Lernberichtsystem, das Transparenz schafft und sowohl von eigenen Mitarbeitern als auch von Kontraktoren genutzt werden kann. Schwachstellen werden auf diese Weise aufgedeckt und durch Verbesserungsvorschläge gezielt beseitigt.

In der Zusammenarbeit mit Dienstleistern geht das Unternehmen einen partnerschaftlichen Weg, unterstützt die Entwicklung von Sicherheitskultur und -konzepten durch Vorschläge und Ideen, wobei die Partner Vorgaben nicht einfach übernehmen, sondern eigene Konzepte erarbeiten sollen. Beschäftigt der Dienstleister Subunternehmen birgt das eine zusätzliche Gefahr: Bei der Weitergabe der Sicherheitsvorkehrungen über mehrere Ebenen kommen diese zum Teil nur unvollständig an. Daher arbeiten die Verantwortlichen daran, die Strukturen zu vereinfachen und so Schnittstellen zu beseitigen. Und da es besonders bei internationalen Stillstandsprojekten zwischen örtlichen Arbeitskräften und externen Mitarbeitern zu Sprachbarrieren kommen kann, werden Übersetzer eingestellt und insgesamt darauf geachtet, dass mindestens 10 bis 15 Prozent der Arbeiter die jeweilige Landessprache sprechen.

Einen zusätzlichen Anreiz um die Sicherheit der Kontraktoren zu verbessern, schafft ein Sicherheitspreis, der nicht nur unfallfreies Arbeiten belohnt, sondern – und damit schließt sich der Kreis – auch die Etablierung einer nachhaltigen Sicherheitskultur.

* Kontakt: T.A. Cook,

* Tel. +49-30-884307-0

* E-Mail-Kontakt: a.fischer-werth@tacook.com

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