Suchen

Life Cycle Costs

Feldbeobachtung als Teil einer richtungsweisenden Zuverlässigkeitsstrategie

| Autor/ Redakteur: Detlef Kohlmeier / Reinhold Schäfer

Die Lebenszykluskosten einer Maschine werden maßgeblich von ihrer Verfügbarkeit einer bestimmt. Maschinenbauer und deren Zulieferer werden deshalb schon bei der Angebotsabgabe verpflichtet, Zuverlässigkeitskennwerte zuzusichern. Sollen diese nicht nur rechnerisch ermittelt werden, ist eine konsequente Feldbeobachtung von Komponenten und Anlagen sowie eine zukunftsgerichtete Zuverlässigkeitsstrategie erforderlich.

Firmen zum Thema

Bild 4: Eine Zuverlässigkeitsstrategie sorgt bei Lenze dafür, dass die Produkte bis zum Ende der Lebensdauer zuverlässig sind. Bild: Lenze
Bild 4: Eine Zuverlässigkeitsstrategie sorgt bei Lenze dafür, dass die Produkte bis zum Ende der Lebensdauer zuverlässig sind. Bild: Lenze
( Archiv: Vogel Business Media )

Ein Produktionsausfall mindert den Gewinn und kann hohe Vertragsstrafen nach sich ziehen. Kein Wunder also, dass Industrieunternehmen nach Wegen suchen, das Risiko von Anlagenausfällen zu minimieren und auf mehrere Schultern zu verteilen. Betreibermodellen wie „Pay on Production“, bei dem der Hersteller von Produktionsanlagen auch den Anlagenbetrieb übernimmt, kommt daher eine immer größere Bedeutung zu.

Zuverlässigkeitsstrategie muss „gelebt“ werden

Aber auch beim Kauf von Maschinen lassen sich die Unternehmen von den Maschinenherstellern und diese wiederum von ihren Lieferanten umfassende Zuverlässigkeitsgarantien in Form entsprechender Kennzahlen wie etwa der Fehlerhäufigkeit (MTBF, Mean Time Between Failures) geben. Soll damit keine unwägbare Verschiebung des Risikos zu Lasten des Lieferanten einhergehen, benötigt dieser eine wohl definierte und im gesamten Unternehmen gelebte Zuverlässigkeitsstrategie.

Bildergalerie

Diese sollte optimalerweise nicht nur darauf ausgelegt sein, die Ausfallwahrscheinlichkeit so exakt wie möglich anzugeben, sondern auch eine kontinuierliche und zielgerichtete Produktverbesserung im Auge zu behalten. Dazu gehört, die in der Vergangenheit aufgetretenen Fehler ebenso einzubeziehen, wie Risiken bei der Anlagen- oder Produktentstehung sowie potenzielle Fehler aus den Produktionsprozessen.

Zuverlässigkeitsstrategie baut auf drei Phasen auf

Genau diese Forderungen erfüllt die richtungsweisende Zuverlässigkeitsstrategie von Lenze, die entsprechend der unterschiedlichen Phasen eines Produktlebenszyklusses auf drei Säulen aufbaut: Der ‚Retrospektive’, der ‚Risikoerkennung’ und der ‚Verifikation’ (Bild 1).

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 356141)