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Dabei kommen zwei spezifische Watson-Werkzeuge zum Einsatz: Der Watson Explorer als kognitive Such- und Analyse-Plattform, sowie Watson Knowledge Studio als Cloud-basierte Anwendung, die Entwicklern hilft, Beziehungen und Korrelationen in unstrukturierten Daten zu identifizieren. Die daraus resultierenden Erkenntnisse werden sowohl als digitale Beratungsleistungen angeboten als auch zu Effizienzsteigerungen genutzt werden.
Martina Koederitz, Vorsitzende der Geschäftsführung der IBM Deutschland und General Manager IBM Dach-Region sagt: “Wer zukünftig erfolgreich sein will, kommt an künstlicher Intelligenz nicht vorbei. IBM schafft mit Watson die Grundlage dafür, dass Unternehmen vorhandenes Wissen klug nutzen und im Sinne einer lernenden Organisation weiterentwickeln können. Im Rahmen unserer Partnerschaft mit Evonik bringen wir neben unseren neuesten kognitiven Technologien und Cloud-Lösungen auch aktuelle Forschungsergebnisse aus unseren Laboren ein. In Kombination mit unserer Branchen-Expertise werden wir Evonik dabei unterstützen, in der Chemie-Industrie ein Vorreiter für die digitale Transformation zu sein.“
Partnerschaft mit Universität sorgt für zusätzliche Ressourcen
Bei der neuen strategischen Kooperation des Chemiekonzerns mit der Universität Duisburg-Essen (UDE) wird es um die Menschen und Kompetenzen im Zentrum des digitalen Wandels gehen. Beispiele sind hierbei die interaktive Wissensvermittlung und individuell zugeschnittene Schulungskonzepte in der industriellen Praxis. Über die Kooperation werden zudem Nutzenaspekte von Datenaustausch und digitalen Geschäftsbeziehungen untersucht werden.
Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen: „Die Digitalisierung ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Sie stellt ein spannendes Forschungsfeld dar, da die Digitalisierung Auswirkung auf nahezu alle Aspekte unseres Lebens hat. Die Kooperation mit Evonik bietet für uns die Möglichkeit, unsere Expertise zur Interaktion von Mensch und digitalen Systemen auf konkrete Anwendungsfälle zu beziehen und die grundlagenwissenschaftlich gewonnenen Erkenntnisse schneller in die Praxis umzusetzen.“
Das Spezialchemie-Unternehmen sieht sich innerhalb der chemischen Industrie bei der Digitalisierung in einer Vorreiterrolle und hat Anfang 2017 Evonik Digital für das Thema gegründet: Das Tochterunternehmen ist mit viel Freiraum ausgestattet, um auch ungewöhnliche Ideen zu entwickeln und auszuarbeiten. Im Fokus sollen dabei neue Produkte und Serviceangebote stehen.
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