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Powder-Binder-Jetting-Verfahren

Evonik erteilt James Bond die Lizenz zum Drucken

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Der Boden der Kiste senkt sich Millimeter für Millimeter ab, während die Form nach oben wächst. Am Ende öffnet eine Mitarbeiterin die Box. Vorsichtig entfernt sie die ungebundenen Pulverpartikel mit einem Staubsauger. Und siehe da: Eine Form wird erkennbar.

„Hier haben wir eine Gussform für ein Teil eines Automotors,“ so Reinold. Gerade im Automobilbereich werden die Produktionszyklen immer kürzer und die Kundenwünsche immer spezieller. Klassische Verfahren stoßen da rasch an ihre Grenzen. „Bei uns wird innerhalb weniger Tage hergestellt, was sonst zehn Wochen dauert.“

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Powder-Binder-Jetting-Verfahren ein industrieller Prozess

Der 3D-Druck fordert dem Material einiges ab. Die verarbeiteten Partikel müssen von konstanter Qualität sein und eine perfekt auf den Drucker abgestimmte Rieselfähigkeit aufweisen. „Nur so können wir das Auftragen gleichmäßiger Schichten gewährleisten“, erläutert Dr. Dirk Poppe, Global Marketing Manager Medical & Ceramics bei Evonik. Diese hohen Ansprüche stellten das Forschungsteam vor eine besondere Herausforderung: „Für voxeljet mussten wir ein Pulver mit ganz besonderen Eigenschaften entwickeln.“

Knapp ein Jahr lang forschte das Team, dann war klar, was getan werden musste. „Mit der Hilfe von Evonik haben wir einen wichtigen Optimierungsschritt geschafft“, lobt Tobias Reinold. Und wie geht es jetzt weiter? „Am Anfang haben wenige Spezialisten mit der Technologie gearbeitet, mittlerweile setzt sich das Verfahren in immer breiteren Anwendungsbereichen durch“, weiß der Systems Director bei voxeljet.

Im Gegensatz zum 3D-Druck mit kleinen Geräten für Privatanwender wird das Powder-Binder-Jetting-Verfahren ein industrieller Prozess bleiben. Ob Ersatzteile für Oldtimer, Handprothesen oder der Druck mathematischer Gleichungen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

„Die Filmindustrie ist sicher einer unser interessantesten Kunden“, freut sich Reinold.„Material von Evonik kam auch schon bei anderen Filmen zum Einsatz.“

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