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Genehmigung unter Auflagen EU-Kommission gibt Bayer grünes Licht für Verkauf seiner Tierarzneisparte

| Redakteur: MA Alexander Stark

Bayer hat aus Brüssel die Genehmigung für den milliardenschweren Verkauf seiner Arzneisparte für Haus- und Nutztiere an den US-Konzern Elanco erhalten. Allerdings genehmigte die EU-Kommission den Deal nur unter der Auflage, dass Teile des Geschäfts an Dritte veräußert werden.

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„Tierärzte, Haustierbesitzer und Landwirte sind auf innovative und wettbewerbsfähige Preise für Arzneimittel für Tiere angewiesen“, erklärte Kommissionsvize Margrethe Vestager.
„Tierärzte, Haustierbesitzer und Landwirte sind auf innovative und wettbewerbsfähige Preise für Arzneimittel für Tiere angewiesen“, erklärte Kommissionsvize Margrethe Vestager.
(Bild: European Commission)

Leverkusen (dpa) – Der Leverkusener Bayer-Konzern hatte im August 2019 bekannt gemacht, dass er die Arzneimittelsparte für Haus- und Nutztiere für 7,6 Milliarden Dollar (6,73 Mrd Euro) an den US-Konzern Elanco verkaufen will. Ziel ist, einige Geschäftssparten zu veräußern, um die Schulden nach der teuren Übernahme des Saatgutkonzerns Monsanto zu drücken.

Die EU-Kommission hat dem Deal nun unter der Auflage, dass Teile des Geschäfts an Dritte veräußert werden müssen zugestimmt. Sonst würde der Wettbewerb beschränkt, erklärte Kommissionsvize Margrethe Vestager.

„Tierärzte, Haustierbesitzer und Landwirte sind auf innovative und wettbewerbsfähige Preise für Arzneimittel für Tiere angewiesen“, betonte Vestager. In seiner ursprünglich angemeldeten Form hätte die Übernahme die Auswahl verringert. Nun sollen beide Konzerne einige Markenprodukte an Konkurrenten abgeben. Mit dem Verkauf der Produktion beziehungsweise Entwicklung bestimmter Arzneien zur Behandlung von Ohrinfektionen und Parasiten bei Haus- und Nutztieren werden die Bedenken aus Sicht der Kommission ausgeräumt.

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