Suchen

Integriertes Engineering

Erfolgsfaktoren für den Einstieg ins digitale Engineering

| Autor/ Redakteur: Dr. Mickael Planasch* / Anke Geipel-Kern

Digital Engineering für den Mittelstand: Vernetzte Planungsumgebung wird Realität: Komplexe Industrieanlagen schneller und effizienter planen, Schnittstellen zwischen Gewerken reduzieren und Planungsprozesse miteinander vernetzen – die Erwartungen an moderne Planungstools sind hoch. Um die Vorteile digitaler Planungswerkzeuge voll zu nutzen, hat Infraserv Gendorf eine digitale Planungsumgebung für die speziellen Anforderungen von Industrie 4.0 geschaffen, welche die digitale Kette bei Industrieanlagen ermöglicht.

Firmen zum Thema

Dank digitaler Planungsumgebungen ist eine gewerkeübergreifende Zusammenarbeit bereits bei der Planung von Anlagen möglich.
Dank digitaler Planungsumgebungen ist eine gewerkeübergreifende Zusammenarbeit bereits bei der Planung von Anlagen möglich.
(Bild: Gendorf)

Mantra-artig werden derzeit die Chancen der Digitalisierung für Industrie und Produktion beschworen. Teilweise bleibt aber vieles noch immer Theorie. Dabei stellt für Ingenieure und Anlagenplaner die Digitalisierung eine zentrale Stellschraube dar, um Prozesse bei der Planung und Konzipierung komplexer Industrieanlagen bis hin zur Instandhaltungsplanung schneller und effizienter zu gestalten und damit Kosten zu senken.

Auswirkungen der Digitalisierung auf die Herstellkosten im industriellen Großanlagenbau

Bildergalerie

Für digitales Engineering fehlen oft Voraussetzungen

Doch während derzeit nur wenige Großunternehmen über Ressourcen und die nötige IT-Infrastruktur verfügen, um digitale und intelligente Planungs-Plattformen inhouse zu etablieren, gibt es für mittelständische Unternehmen und Planungsbüros kaum Paketlösungen, um die Vorteile solcher modernen Planungsumgebungen zu nutzen. Meist fehlen die Voraussetzungen, um auf digitales Engineering umzusteigen: entweder zu teuer oder es fehlen gewerkeübergreifende Planungsprozesse, die eine nahtlose digitale Kette ermöglichen – von einer sicheren und belastbaren IT-Architektur ganz zu schweigen.

Mit der digitalen Planungsumgebung „Gendorf CAX 4.0“ entwickelte Infraserv Gendorf deshalb eine speziell serverbasierte Lösung, mit der bei der Planung von Anlagen Verfahrenstechnik, EMSR-Technik, Rohrleitungsbau und Instandhaltung bei hoher IT-Sicherheit vernetzt werden können. Planer von Industrieanlagen profitieren von höherer Qualität und Flexibilität sowie einer deutlich gestiegenen Planungsgeschwindigkeit. Auch externe Kunden und Anlagenplaner können die neue Planungsumgebung für eigene Projekte nutzen.

Von der Industrie „4.0“-Theorie zur Praxis

Gendorf CAX 4.0 ist eine durchgängige, digitale Planungsarchitektur, die am Markt verfügbare Planungstools und -module so vernetzt, dass eine komplette gewerkeübergreifende, integrierte Planungs- und Engineering-Umgebung entsteht. Das X in CAX 4.0 steht für die eingebundenen Werkzeuge: Für die Verfahrenstechnik sind das z.B. Tools und Module aus der Smartplant-Familie, für die EMR-Technik etwa Engineering Base.

Hinterlegt sind außerdem umfangreiche Kataloge und Spezifikationen, die Infraserv Gendorf aufgrund der langjährigen Kompetenz als Anlagenplaner und Instandhalter von Chemieanlagen bereitstellen konnte. Das reicht von Bauteilen wie Rohre, Dichtungen, Klappen, Ventile bis hin zu Rohrklassen für eine normgerechte Planung bzw. Erstellung von Rohrleitungs-Isometrien.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44920119)