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Schüttgut-Förderung

Dichtstromförderung — Schonende Schüttgut-Förderung ohne Wartungsaufwand

| Autor/ Redakteur: Dr. Hans Groenewold / Marion Henig

So vielfältig die Rahmenbedingungen zur Schüttgut-Förderung sind, so zahlreich sind die Methoden. Neben der Fördermenge und der zu überwindenden Entfernung spielt hier auch die bauliche Situation eine wichtige Rolle. Lesen Sie hier, welche Vorteile die pneumatische Dichtstromförderung aufweist.

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Ammag-Anlage mit 280 Liter Sender-Volumen zur schonenden Förderung eines agglomerierten Fungizids: 2 Wege, 70m bzw. 90m mit 2 t/h
Ammag-Anlage mit 280 Liter Sender-Volumen zur schonenden Förderung eines agglomerierten Fungizids: 2 Wege, 70m bzw. 90m mit 2 t/h
( Bild: Ammag )

Die Förderung von Schüttgütern ist für viele Betreiber von chemischen und lebensmitteltechnischen Anlagen “das tägliche Brot”. Die enorme Vielzahl an Methoden zur Förderung entspricht sowohl der großen Zahl von Produkten, die gefördert werden sollen, als auch den unterschiedlichen Rahmenbedingungen, in die die Förderung zu integrieren sind. Während für Förderungen über kurze Entfernungen (wenige Meter) und insbesondere auch für Dosieraufgaben z.B. Schnecken oder Vibrationsförderer eingesetzt werden, verwendet man für längere Entfernungen einerseits mechanische Förderer wie Bänder oder Becherwerke. Andererseits stellt die pneumatische Förderung eine Methode dar, die zahlreiche Vorteile aufweist:

  • Die Leitungsführung ist äußerst flexibel. Vor allem in bestehenden Anlagen ergeben sich dadurch große Vorteile.
  • Es handelt sich um ein geschlossenes System ohne bewegte Teile. Im Lebensmittelbereich ergeben sich hieraus Vorteile in punkto Hygiene.
  • Da keine bewegten Teile vorhanden sind, ist der Wartungsaufwand minimal.

Abgrenzung der Dichtstromförderung zur Flugförderung

Pneumatische Fördersysteme werden in Dichtstromförderung und Flugförderung unterteilt. Die beiden Regime sind sowohl im allgemeinen Sprachgebrauch als auch in der Fachliteratur eher ungenau definiert. Es wird entweder nach der Fördergeschwindigkeit (Grenze bei 10 m/s), nach dem Verhältnis der Produktmenge zur Luftmenge, der so genannten Beladung (Grenze bei 20 kg Produkt pro kg Luft) oder nach der Anlagenkonfiguration (Anlagen mit Sendegefäß à Dichtstrom) unterschieden.

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