Integriertes Engineering Das sind die Vorteile einer Verzahnung von Anlagenplanung und Leitsystem

Autor / Redakteur: Petra Geiss / Dr. Jörg Kempf |

DSM hat in Sisseln mithilfe von Comos große Teile seines Daten- und Informationsmanagements auf eine einheitliche Plattform gestellt. Davon profitiert das Unternehmen nicht nur im Anlagenengineering, sondern auch bei Abnahmen und Genehmigungen durch Behörden, etwa bei Audits. Folgen Sie uns in einer Erfolgsstory „Schritt für Schritt zum Standard“ …

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Die Verzahnung von Anlagenplanung und Leitsystem bedeutet für den Anwender weniger Schnittstellen, weniger Fehlerquellen und damit mehr Effizienz und Qualität.
Die Verzahnung von Anlagenplanung und Leitsystem bedeutet für den Anwender weniger Schnittstellen, weniger Fehlerquellen und damit mehr Effizienz und Qualität.
(Bild: Siemens, © macrovector - Fotolia, © Kadmy - Fotolia; [M]-Sahlmüller)

Mit rund 800 Mitarbeitern und mehreren großen Anlagen ist Sisseln in der Schweiz einer der größten Produktionsstandorte des niederländischen Unternehmens DSM. Eine der Schlüsselanlagen dort ist eine Produktion für Vitamin E. Die Vitamin-E-Anlage war die erste große Anlage, bei der Elektrotechnik und Automatisierung mit der Engineering-Software Comos von Siemens geplant wurden.

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Für Niklaus Beck, damals zuständig für die Automatisierung beim Vitex-Projekt, war der Einsatz dieses Tools ein wichtiger Erfolgsgarant – und zugleich der Auftakt für den Einsatz des Datenbank-gestützten Tools für weitere Engineeringprozesse. Heute leitet er die Abteilung Technische Dienste bei DSM Nutritional Products in Sisseln. Er und seine Mitarbeiter sind für die Wartung und Instandhaltung aller Anlagen inklusive der Nebenanlagen und der Infrastruktur zuständig.

Zu den Aufgaben gehört auch das Contractor Management, d.h. die Beauftragung und Betreuung von verschiedenen Fremdfirmen zur Unterstützung von Projekten und Unterhaltsarbeiten im Werk Sisseln. Zudem unterstützt sein Team die Betreiber der Anlagen mit den entsprechenden Tools für die Prozessoptimierung und übernimmt das Dokumenten- und Informationsmanagement für den gesamten Standort.

„Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist die Betreuung und Weiterentwicklung der Projektierungstools für unsere Anlagen“, so Thomas Müller, der im Team von Niklaus Beck das Tools- und Dokumentenmanagement leitet. „Hier setzen wir Comos ein und entwickeln das System und unsere Standards und Bibliotheken gemeinsam mit Siemens kontinuierlich weiter.“

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