Übersicht: O-Ring-Dichtungen
Darum ist der O-Ring so entscheidend

Von Wolfgang Ernhofer 6 min Lesedauer

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Der O-Ring gilt in der betriebswirtschaftlichen ABC-Analyse als typisches C-Teil – in der Sprache des Einkäufers also ein geringwertiges, standardisiertes und damit austauschbares Produkt. Diese Einschätzung ändert sich erfahrungsgemäß immer dann, wenn ein ‚geringwertiger‘ O-Ring an einer kritischen Stelle des Betriebs undicht wird.

Klein, unauffällig und meistens unterschätzt: O-Ring-Dichtungen sorgen für sicheren und störungsfreien Betrieb. An dieser Stelle zu sparen, kann sich schnell rächen.(Bild:  COG)
Klein, unauffällig und meistens unterschätzt: O-Ring-Dichtungen sorgen für sicheren und störungsfreien Betrieb. An dieser Stelle zu sparen, kann sich schnell rächen.
(Bild: COG)

O-Ring-Ausfälle verursachen durch direkte und indirekte Folgekosten jährlich Schäden in Millionenhöhe – durch den Stillstand von Maschinen und Anlagen, aufgrund von Rückrufaktionen, wegen kaum bezifferbarer Umweltschäden. Schlimmer als der direkte Schaden können für die betroffenen Lieferanten die daraus erwachsenden Imageprobleme sein, darauf weist Bernhard Richter vom O-Ring Prüflabor Richter hin.

Die beste Möglichkeit, Fehler bei der Auslegung zu vermeiden? Ganz einfach: Man muss aus Fehlern lernen. Die ‚Lieblingsfehler‘ hat Richter mithilfe einer Auswertung von über 500 durchgeführten Schadensanalysen so identifiziert: Mängel bei der konstruktiven Nutgestaltung 20,1 %, Montagefehler 9,5 %, falsche Werkstoff- oder Rezepturwahl 8,8 % und damit Ausfall durch einen chemischen Angriff 8,3 % bzw. Probleme bei einer kurzzeitigen Überhitzung 7,1 %.

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