Optimistische Prognose Covestro hebt Jahresausblick für 2021 an

Redakteur: Alexander Stark

Der Kunststoffproduzent Covestro erhöht die Prognose für Ebitda, Free Operating Cash Flow (FOCF) und Return on Capital Employed (ROCE) für das Geschäftsjahr 2021 als Folge eines weiter verbesserten Geschäftsausblicks für das zweite Halbjahr. Damit liegt die neue Prognose über dem bisher gegebenen Ausblick sowie über den aktuellen Kapitalmarkterwartungen.

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Die neuen Prognosen von Covestro liegen über den vom Unternehmen zur Verfügung gestellten durchschnittlichen Analystenschätzungen.
Die neuen Prognosen von Covestro liegen über den vom Unternehmen zur Verfügung gestellten durchschnittlichen Analystenschätzungen.
(Bild: Covestro)

Leverkusen (dpa) - Der Chemiekonzern Covestro traut sich 2021 mehr Gewinn zu. Konzernchef Markus Steilemann peilt laut einer Mitteilung vom Montag im laufenden Jahr nun ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 2,7 bis 3,1 Milliarden Euro an. Erst im April hatte der Manager das Ziel auf bis zu 2,7 Milliarden Euro angehoben, damals aber schon für den Fall eines weiter guten Marktumfeldes auf Spielraum verwiesen. Der auch für die Dividende wichtige freie operative Mittelzufluss wird nun zwischen 1,6 und 2,0 Milliarden Euro gesehen nach bislang in Aussicht gestellten 1,3 bis 1,8 Milliarden. Die neuen Prognosen liegen damit über den vom Unternehmen zur Verfügung gestellten durchschnittlichen Analystenschätzungen.

Mit dem Schritt folgt der Dax-Konzern der BASF, die vor dem Wochenende auch wegen des boomenden Kunststoffgeschäfts ihren Jahresausblick angehoben hatte. Den Covestro-Aktien könnte die Prognoseerhöhung frischen Schwung verleihen. Nach einer zuvor rasanten Kurserholung hängen sie nun schon seit Mitte März zwischen rund 52 und 60 Euro fest. Sie drehten am Montagnachmittag ins Plus und stiegen um 0,39 % auf 56,36 Euro.

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