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Marihuana Corona-Krise: Cannabis-Absatz in den USA steigt bis zu 90 %

| Redakteur: MA Alexander Stark

Seit die Corona-Krise auch das Leben in den USA mehr und mehr lahmlegt, verdoppelt sich der dortige Cannabis-Absatz an einzelnen Tagen nahezu. So ging am 16. März in Kalifornien rund 90 % mehr Marihuana über die Ladentheke, als in den Vormonaten. Dies geht aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervor.

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Ein Cannabis-Onlinehändler konstatiert in der zweiten Märzwoche einen Nachfrageanstieg in Höhe von 66 % gegenüber der Vorwoche.
Ein Cannabis-Onlinehändler konstatiert in der zweiten Märzwoche einen Nachfrageanstieg in Höhe von 66 % gegenüber der Vorwoche.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Berlin – Einer Infografik von Kryposzene.de zufolge erhöhte sich insbesondere ab der zweiten Märzwoche die Nachfrage nach Cannabis in den USA deutlich. Demzufolge hatte der Online-Händler Weedmaps hier rund 66 % mehr Kunden, die Cannabis-Produkte abholten, als noch in der Vorwoche. Insbesondere der Anteil der Frauen unter den Cannabis-Käufern steigt seit der Ausweitung der Corona-Pandemie.

Unterdessen variiert das Kaufverhalten je nach Generation. Bei den sogenannten Babyboomern verringerte sich der Anteil der Marihuana-Käufe sogar um 2,1 %. Ganz anders bei den Jüngsten, der Generation Z: bei den zwischen 1997 und 2012 Geborenen fällt der Anstieg der Käufe mit 42,1 % von allen Generationen am stärksten aus.

„Obgleich das Coronavirus die Cannabis-Nachfrage befeuert, scheinen börsennotierte Konzerne der Branche noch nicht davon zu profitieren“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. Diese erlitten mitunter erhebliche Kurseinbußen. Doch zumindest Konsumenten scheinen nichts befürchten zu müssen: Aufgrund Überproduktionen in der Vergangenheit sind Lieferengpässe unwahrscheinlich.

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