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Ifo-Umfrage Chemieindustrie besonders stark von Corona-Krise betroffen

| Redakteur: MA Alexander Stark

Die deutsche Wirtschaft leidet erheblich unter den Folgen der Corona-Pandemie. 56,2 % der deutschen Firmen sind einer Ifo-Umfrage zufolge davon betroffen. Eine der am stärksten betroffenen Branchen ist die Chemieindustrie.

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Am stärksten betroffen von der Corona-Krise sind Unternehmen der Elektroindustrie, des Maschinenbaus, der Möbelindustrie und der Chemiebranche.
Am stärksten betroffen von der Corona-Krise sind Unternehmen der Elektroindustrie, des Maschinenbaus, der Möbelindustrie und der Chemiebranche.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

München – Bereits 56,2 % der deutschen Unternehmen spüren die negativen Auswirkungen der Corona-Epedemie. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Ifo Instituts unter knapp 3400 Firmen in Industrie, Handel und bei Dienstleistern.

Am schlimmsten ist die Lage bei den Reiseveranstaltern und Reisebüros, wo fast 96 % negativ betroffen sind. Auch das Gastgewerbe mit 79 % ist stark betroffen. Von einer positiven Auswirkung berichten nur 2,2 % aller Firmen.

Im Verarbeitenden Gewerbe lag der Anteil der Firmen, die negative Auswirkungen der Epidemie spüren, bei 63 %. 76,4 % der beeinträchtigten Firmen sagen, es fielen Dienstreisen aus oder verzögerten sich. Die Lieferung von Vorprodukten oder Rohstoffen bereitet 52,0 % der betroffenen Unternehmen Schwierigkeiten.

Die Geschäftstätigkeit bei ausländischen Töchtern ist bei 46,3 % beeinträchtigt, und 44,1 % spüren einen Rückgang der Nachfrage. Am stärksten betroffen sind Unternehmen der Elektroindustrie, des Maschinenbaus, der Möbelindustrie und der Chemiebranche.

Aber auch im Handel leidet die Geschäftstätigkeit von 63 % der befragten Firmen. Verzögerungen oder Ausfall von Lieferungen im Einkauf (65,9 % der beeinträchtigten Firmen) bereiten die größten Probleme, gefolgt von einem Rückgang der Nachfrage (58,7 %) und Verzögerungen oder Ausfall von Dienstreisen (52,3 %).

Die chemische Industrie und der Maschinenbau sind besonders stark von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen.
Die chemische Industrie und der Maschinenbau sind besonders stark von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen.
(Bild: Ifo Institut)

Bei den Dienstleistungsunternehmen spüren bereits 50,3 % der Unternehmen negative Auswirkungen. Grund ist vor allem ein Rückgang der Nachfrage (65,5 % der beeinträchtigten Firmen), insbesondere, weil Messen und Kongresse abgesagt und Aufträge oder Reservierungen storniert wurden. Zudem gibt es einen massiven Rückgang im Tourismus.

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