Suchen

Eine Marke der PROCESS Gruppe

Mega-Fusion in der Pharmabranche

Bristol-Myers Squibb übernimmt Celgene für 65 Milliarden Euro

| Redakteur: Alexander Stark

Bristol-Myers Squibb und Celgene haben den Abschluss eines endgültigen Fusionsvertrags bekannt gegeben. Demnach wird Bristol-Myers Squibb Celgene in einer Bar- und Aktientransaktion für rund 65 Milliarden Euro übernehmen. Die Kombination wird ein führendes biopharmazeutisches Spezialunternehmen in den Bereichen Krebs, Entzündungen und Immunologie schaffen.

Firmen zum Thema

Bristol-Myers Squibb übernmitt das Biopharmaunternehmen Celgene für 65 Milliarden Euro.
Bristol-Myers Squibb übernmitt das Biopharmaunternehmen Celgene für 65 Milliarden Euro.
(Bild: Bristol-Myers Squibb)

New York/USA - Celgene mit Sitz in Summit, New Jersey, ist ein integriertes globales Biopharmaunternehmen, das sich hauptsächlich mit der Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von Therapien zur Behandlung von Krebs und Entzündungskrankheiten beschäftigt und Lösungen in den Bereichen Proteinhomöostase, Immunoonkologie, Epigenetik, Immunologie und Neuroinflammation entwickelt.

Nach Abschluss der Transaktion werden die Aktionäre von Bristol-Myers Squibb voraussichtlich rund 69 % und die Aktionäre von Celgene rund 31 % an der Gesellschaft halten. Die Vorstände beider Unternehmen haben dem Zusammenschluss zugestimmt. Der Baranteil wird durch eine Kombination aus Barreserve und Fremdfinanzierung gedeckt. Die übernehmende Gesellschaft erwartet, bis 2022 Kosteneinsparungen in Höhe von rund 2,2 Milliarden Euro.

Wissen ist Wettbewerbsvorteil Ob Branchennews, innovative Produkte, Bildergalerien oder auch exklusive Videointerviews. Sichern auch Sie sich diesen Informationsvorsprung und abonnieren Sie unseren redaktionellen Branchen-Newsletter „rund um das Thema Pharma“.

Laut Dr. Giovanni Caforio, Chairman und Chief Executive Officer von Bristol-Myers Squibb, soll das kombinierte Unternehmen die Führungspositionen im gemeinsamen Portfolio ausbauen, unter anderem in den Bereichen Krebs und Immunologie sowie Entzündungen. Das Unternehmen würde auch von einer erweiterten Pipeline im frühen und späten Stadium profitieren, die sechs erwartete kurzfristige Produkteinführungen umfasst, fügte er hinzu. Die Early-Stage-Pipeline umfasst 50 potenzialträchtige Assets, kündigte das Unternehmen an. Gemeinsam verfüge das Unternehmen über erweiterte Innovationskapazitäten in den Bereichen Small Molecular Design, Biologics/synthetische Biologics, Proteinhomöostase, Antikörper-Engineering und Zelltherapie. Darüber hinaus sollen enge externe Partnerschaften den Zugang zu zusätzlichen Optionen ermöglichen.

Nach Abschluss der Transaktion wird Dr. Caforio weiterhin als Vorstandsvorsitzender und Chief Executive Officer der Gesellschaft tätig sein. Zwei Mitglieder des Celgene Board werden dem Board of Directors von Bristol-Myers Squibb beitreten.

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre von Bristol-Myers Squibb und Celgene sowie der Erfüllung der üblichen Abschlussbedingungen und der behördlichen Genehmigungen. Bristol-Myers Squibb und Celgene gehen davon aus, die Transaktion im dritten Quartal 2019 abschließen zu können.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45670001)