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Absicherungssystem für die Automatisierung Bringt das Frühwarnsystem für die Prozessanlage die vorausschauende Instandhaltung?

| Autor / Redakteur: Robert Eimer* / Dominik Stephan

Eingreifen, bevor es zu spät ist – Für eine vorausschauende Instandhaltung ist es nötig, während eines Prozesses kontinuierlich Informationen zu sammeln und auszuwerten. Doch diese Daten zu erfassen, sicher und in Zusammenhang zu setzen, ist gar nicht so einfach. Jetzt vereint eine neue Sicherheitslösung Sensorik, Datentransfer und -auswertung zu einem ganzheitlichen Anlagenfrühwarnsystem ab dem ersten Moment.

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Anwendung mit der Gerätekombination elektronischer Sicherungsautomat ESX50D, IO-Link Device CPC10IO und Stromverteiler SVS201
Anwendung mit der Gerätekombination elektronischer Sicherungsautomat ESX50D, IO-Link Device CPC10IO und Stromverteiler SVS201
(Bild: E-T-A)

Bereits kleine Störungen können hohe Kosten zur Folge haben. Dabei geht es zum einen um die reinen Stillstandszeiten, in denen keine Produktion möglich ist, aber auch um zerstörte Werkstücke und Maschinen. Auch falsch gemischte Rohstoffe, die aufwändig aus Leitungen entfernt werden müssen, können die Folge sein. Und auch, wenn sich diese recyceln und wieder dem Prozess zuführen lassen, entstehen in jedem Fall hohe und vermeidbare Kosten.

Bei einer konventionellen Wartung tauscht das Personal Anlagenteile unabhängig vom tatsächlichen Zustand aus. Durch eine kontinuierliche Überwachung ist hingegen bekannt, welche Anlagenteile besonderer Aufmerksamkeit bedürfen. Dies macht es – bezogen auf den Verschleiß – möglich zu erkennen, ob ein Anlagenteil schon früher als vorgegeben ausgetauscht werden muss oder, ob er sogar länger als geplant in Betrieb verbleiben kann.

In jedem Fall bedeutet dies eine Kosten­ersparnis: Entweder durch Vermeidung des Ausfalls oder aber durch den längeren Einsatz des Anlagenteils. Die Anlagenverfügbarkeit und die Prozesssicherheit erhöhen sich außerdem.

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Das Control-Plex-System von ETA ist ein flexibles Absicherungssystem für die DC 24 V-Ebene. Es besteht aus dem elektronischen Sicherungsautomaten ESX50D, der auf dem Stromverteiler SVS201 mit acht, 16 oder 24 Plätzen gesteckt wird. Der Sicherheitsautomat sammelt Daten für die Absicherung, die anschließend zu Statusinformationen verarbeitet an den Bus-Controller übergeben werden.

Das IO-Link Device CPC10IO überträgt kontinuierlich Laststrom und Statusinformationen. Die Bus-Controller CPC10PB und CPC10PN übermitteln stetig Laststrom, Lastspannung und Statusinformationen. Lastspannung und Laststrom sind analoge Werte, die Statusinformationen wie „Lastspannung ein“, „Kurzschlussauslösung“, „Überlastauslösung“ oder „Warnschwelle überschritten“ dagegen binäre Signale.

Vorausschauende Wartung

Bei der vorausschauenden Instandhaltung werden unterschiedliche Daten während des Prozesses gesammelt. Diese nutzt der Instandhalter einzeln oder miteinander verknüpft um so detaillierte Rückschlüsse auf den Zustand einzelner Komponenten abzuleiten. Das Control-Plex-System liefert Daten, die zur Auswertung verwendet werden, sozusagen schon als Nebenprodukt mit und kann diese auf unterschiedliche Arten aufzeichnen und speichern.

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