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Studie: Beutel, Säcke und Tüten Beutel und Säcke von den Trends der Verpackungsindustrie abhängig

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Sollen Einwegtragetaschen verboten werden? In vielen Ländern verstärkt sich die Diskussion dazu in den Medien. Auch die zweite Ceresana-Studie zum Weltmarkt für Beutel, Säcke und Tüten beschäftigt sich damit. Der Report informiert zu Müllbeuteln- und Säcken, Schwerlast- und Industriesäcken sowie Beutelverpackungen für Nahrungsmittel aus Kunststoff-Sorten und Papier.

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Ceresana hat den Weltmarkt für Beutel, Säcke und Tüten untersucht.
Ceresana hat den Weltmarkt für Beutel, Säcke und Tüten untersucht.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Konstanz – Die Nachfrage nach Schwerlast- und Industriesäcken hängt laut der Ceresana-Studie in hohem Maße von der wirtschaftlichen Entwicklung des jeweiligen Landes ab. Für Transportverpackungen sind die Handelsverflechtungen sehr wichtig: Von Freihandelsabkommen und freiem Güterverkehr kann die Nachfrage profitieren. Protektionistische Maßnahmen und Handelsbarrieren können dagegen die Marktdynamik hemmen. Darüber hinaus hat insbesondere die Baukonjunktur einen entscheidenden Einfluss, da Baumaterialien oft in Schwerlastsäcken aus Polyethylen oder gewebten Kunststoffstreifen transportiert und gehandelt werden. Die grundlegenden Trends zur Entwicklung der Wirtschaft sowie der Bauindustrie werden in der Studie jeweils in einzelnen Länderkapiteln detailliert analysiert.

Beutel und Säcke bieten die Vorteile, die sich Konsumenten und Industrie von leichter Verpackung wünschen: gute Bedruckbarkeit, Materialeinsparung, ansprechende Optik und immer öfter auch Wiederverschließbarkeit. Ihre Einsatzfähigkeit für Lebensmittel nimmt immer weiter zu. Die globale Nachfrage nach Beutelverpackungen aus Kunststoff im Bereich Nahrungsmittel wird bis 2025 pro Jahr im Schnitt um voraussichtlich 4,2 % anwachsen.

Dynamischstes Wachstum bei Standbodenbeuteln

Kunststoffe und Papier sind die beliebtesten Materialien für Beutelverpackungen. Ein besonders dynamisches Wachstumssegment innerhalb der Verpackungsindustrie sind Standbeutel aus Kunststoff (Stand-Up-Pouches), die z.B. für Trockenobst, Fertiggerichte für die Mikrowelle oder auch für Getränke und Saucen gebraucht werden. Im Non-Food-Bereich finden Standbodenbeutel ebenfalls mehr und mehr Verwendung, etwa für Wasch- und Reinigungsmittel oder Kosmetik und Körperpflege. Immer öfter verpacken sie auch Nassfutter für Tiere.

Weltweit wurden im Jahr 2017 rund 230 Milliarden Standbodenbeutel verkauft. Der europäische Markt erreichte ein Volumen von mehr als 45 Milliarden Stück - damit hat sich der Absatz in den letzten 15 Jahren mehr als versechsfacht. In den USA, Kanada und Mexiko stieg die Nachfrage auf über 30 Milliarden Stück. Die Region Asien-Pazifik erreicht einen Anteil am Weltmarkt von fast 55 %. In den kommenden Jahren wird die Nachfrage voraussichtlich um jeweils über 7 % weiter ansteigen. Insbesondere wiederverschließbare Standbodenbeutel, in die Einschweißteile eingearbeitet sind, werden rasant zulegen: Ceresana erwartet dafür Wachstumsraten von über 10 % pro Jahr.

Die komplette Studie finden Siehier.

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