Investitionen von Bayer Crop Science Bayer will mehr als 80 Millionen Euro in Standort Dormagen investieren

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Bayer Crop Science blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück und plant, seinen Produktionsstandort Dormagen weiter auszubauen. Im Geschäftsjahr 2015 plant der Konzern Investitionen in Höhe von 80 Millionen Euro in den Standort.

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Bayer Crop Science will im laufenden Jahr den Standort Dormagen weiter ausbauen.
Bayer Crop Science will im laufenden Jahr den Standort Dormagen weiter ausbauen.
(Bild: Bayer Crop Science)

Dormagen – „Wir investieren seit Jahren kontinuierlich in die Verbesserung unserer Wettbewerbsfähigkeit und stärken damit auch den Industriestandort Nordrhein-Westfalen“, sagte Dr. Uwe Stelzer, Werksleiter von Bayer Crop Science in Dormagen, beim Frühjahrspressegespräch des Chempark Dormagen. Nach Investitionen in Höhe von 70 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2014 plant das Unternehmen im laufenden Jahr mehr als 80 Millionen Euro für den weiteren Kapazitätsausbau in Dormagen zur Verfügung zu stellen.

„Investitionen in die Instandhaltung unserer Betriebe sowie der Ausbau von Kapazitäten für die Herstellung neuer innovativer Pflanzenschutzmittel sichern und schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze und machen den Standort Dormagen attraktiv für Mitarbeiter und Nachbarn“, so Stelzer.

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Das größte Einzelprojekt im Chempark Dormagen ist der Ausbau der Kapazitäten für Prothioconazol. Die Realisierung dieses Projekts mit Investitionen in einer Gesamthöhe von rund 85 Millionen Euro erfolgt in mehreren Stufen und soll im Jahr 2017 abgeschlossen sein. Der Ausbau der Produktion von Flupyradifurone aus der neuartigen Insektizid-Wirkstoffklasse der Butenolide bildet einen weiteren Schwerpunkt der Aktivitäten. Dieses Projekt soll im Jahr 2016 abgeschlossen sein.

Infrastruktur muss erhalten bleiben

Insgesamt sei das Unternehmen im internationalen Wettbewerb gut aufgestellt, sagte Stelzer weiter. Politischen Handlungsbedarf sieht er bei der Erhaltung bzw. Verbesserung der Infrastruktur, vor allem der Verkehrswege, sowie den Energie- und Rohstoffkosten, die eine wichtige Rolle bei Investitionsentscheidungen in der chemischen Industrie spielen. „Für einen starken Industriestandort Deutschland brauchen wir langfristig zuverlässige Perspektiven und vor allem Anreize zu Innovationen“, sagte Stelzer und betonte, dass eine nachhaltige Industriepolitik die Weichen für nachhaltiges Wirtschaften und die Zukunftschancen für Unternehmen wie Bayers Pflanzenschutz und Düngemittelsparte stellen könne.

Positive Belegschaftsentwicklung fortgesetzt

Auch die Beschäftigungs- und Ausbildungszahlen bleiben weiterhin auf hohem Niveau. Ende 2014 beschäftige Crop Science in Dormagen rund 1100 Mitarbeiter. Damit ist die Belegschaft im Geschäftsjahr 2014 leicht gestiegen; es wurden insgesamt 65 Mitarbeiter neu eingestellt. Für 2015 ist geplant, den Produktionsstandort weiter auszubauen und Mitarbeiter einzustellen.

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