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Bayer Crop Science sieht sich derzeit nicht unmittelbar mit einem akuten Fachkräftemangel konfrontiert. „Wir haben uns frühzeitig auf den demografischen Wandel eingestellt“, betonte Stelzer. „Dadurch ist es uns gelungen, offene Stellen mit geeigneten Fachkräften zu besetzen.“ Neue Mitarbeiter werden vor allem im so genannten Mint-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) gesucht.
Darüber hinaus gehört die Ausbildung von jungen Menschen zu den wichtigsten Maßnahmen, um auch zukünftig über ausreichend qualifizierte Fachkräfte verfügen zu können. „In Dormagen werden in diesem Jahr wieder viele Jugendliche eine Ausbildung bei uns beginnen. Gleichzeitig setzen wir darauf, die Potenziale unserer Mitarbeiter noch besser zu nutzen und zu fördern“, sagte Stelzer.
Düngemittelanlagen
Poleposition für die USA
Ernährungssicherung „made in Dormagen“
Der weltweite Nahrungsmittelbedarf wird sich bis Mitte dieses Jahrhunderts voraussichtlich mehr als verdoppeln. Dabei können Wetterturbulenzen, Trockenheit und Überschwemmungen, Unkräuter, Pflanzenkrankheiten und schädliche Insekten ganze Ernten vernichten – mit Folgen für Landwirte weltweit und für die globale Ernährungssicherung. Mit Pflanzenschutzmitteln „made in Dormagen“ will Bayer weltweit Standards setzen. Moderne Insektizide, Fungizide und Herbizide sollen helfen, Ernten zu sichern und Erträge zu steigern.
Die Herstellung von Pflanzenschutzmitteln in Dormagen begann 1962. Heute werden hier pro Jahr in den fünf Produktionsbetrieben und einem Formulierbetrieb insgesamt über 35.000 t formulierte Pflanzenschutzmittel auf Basis von 28 Wirkstoffen hergestellt. Und das in 14 verschiedenen Formulierungstypen, vom Granulat über Flüssigkeiten und Pulver bis hin zu Emulsionen zur Saatgutbehandlung, damit sie nach der Anwendung durch den Landwirt ihre Wirkung zuverlässig entfalten können.
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