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Verkauf von Tiergesundheitssparte Bayer trennt sich endgültig von Animal-Health-Geschäft

Redakteur: MA Alexander Stark

Die Veräußerung der Geschäftseinheit Animal Health von Bayer an das US-Unternehmen Elanco Animal Health Incorporated ist abgeschlossen. Eine entsprechende Vereinbarung hatten die beiden Unternehmen im August vergangenen Jahres getroffen. Nun wurde die Transaktion abgeschlossen.

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Die Trennung vom Animal-Health-Geschäft stellt die größte Transaktion in einer Reihe von Umstrukturierungsmaßnahmen von Bayer dar.
Die Trennung vom Animal-Health-Geschäft stellt die größte Transaktion in einer Reihe von Umstrukturierungsmaßnahmen von Bayer dar.
(Bild: Bayer)

Leverkusen – Nachdem die Vollzugsbedingungen – einschließlich der Zustimmung der zuständigen Behörden – erfüllt wurden, ist der Verkauf der Animal-Health-Sparte von Bayer an Elcanco Animal Health unter Dach und Fach.

Das amerikanische Unternehmen hat umgerechnet etwa 4,4 Milliarden Euro (vor Steuern) in bar sowie 72,9 Millionen seiner Stammaktien für die Übernahme bezahlt. Die Aktienkomponente entspricht 15,5 % der ausstehenden Aktien des US-Unternehmens. Bayer beabsichtigt weiterhin, sich zu gegebener Zeit von seinem Anteil an Elanco zu trennen. Die Aktien unterliegen bestimmten Haltefristen bis Mitte 2021.

Die Trennung vom Animal-Health-Geschäft stellt die größte Transaktion in einer Reihe von Portfoliomaßnahmen dar, die der Konzern im November 2018 angestoßen hatte. Auch die Veräußerungen der Consumer-Health-Marken Coppertone und Dr. Scholl’s sowie der 60-prozentigen Beteiligung von Bayer am deutschen Standortdienstleister Currenta sind bereits abgeschlossen. Das bisherige Animal-Health-Geschäft hat rund 4400 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 1,57 Milliarden Euro. Gemäß der Vereinbarung bleiben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend der Gemeinsamen Erklärung zur „Zukunftssicherung Bayer 2025“ bis Ende 2025 vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt und werden zu vergleichbaren Konditionen weiterbeschäftigt. Für die Beschäftigten der KVP Kiel und der Bayer Vital, die zu Elanco übergegangen sind, gilt der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und der Erhalt vergleichbarer Arbeitsbedingungen für drei Jahre nach Vollzug der Transaktion.

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