Newsticker Februar: Aktuelles aus der Prozessindustrie

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26.02.2024

Düsseldorf (dpa) *21:26 Uhr – Fass mit ätzender Chemikalie läuft aus

50 Liter einer ätzenden Chemikalie sind in einem Logistikbetrieb in Düsseldorf ausgelaufen. Ein Mitarbeiter sei dabei leicht verletzt worden, teilte die Feuerwehr nach dem Unfall am späten Montagnachmittag mit. Um welche Chemikalie es sich handelte, konnte ein Sprecher nicht sagen. Ein Fass mit insgesamt 200 Litern der Flüssigkeit sei bei Verladearbeiten beschädigt worden. Die Mitarbeiter hätten aber schnell reagiert und die ausgelaufenen Chemikalie mit Bindemittel abgestreut, hieß es von der Feuerwehr.

Die Einsatzkräfte kontrollierten den betroffenen Bereich und dichteten das kaputte Fass ab, sie trugen dabei Chemikalienschutzanzüge. Knapp 60 Feuerwehrleute seien rund vier Stunden beschäftigt gewesen, bevor Entwarnung gegeben werden konnte.

Berlin (dpa) *09:39 Uhr – Habeck will Speicherung von CO2 auf hoher See ermöglichen

Klimaschädliches CO2 zum Beispiel aus der Zementindustrie soll in Deutschland auch unterirdisch gespeichert werden können - zumindest auf hoher See. Die Technologie sei sicher und ziele auf Branchen ab, die nach aktuellem Stand nur schwer oder gar nicht klimaneutral werden könnten, sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck am Montag. Der deutsche Klimaforscher Ottmar Edenhofer betonte, ohne CO2-Speicherung (CCS) werde Deutschland seine Klimaziele nicht erreichen.

CCS steht für «Carbon Dioxide Capture and Storage». Gemeint ist, dass CO2 etwa bei industriellen Prozessen eingefangen, zu einer unterirdischen Lagerstätte gebracht und dort gespeichert wird. Das gilt als sehr teuer und ist wissenschaftlich umstritten. Manche Umweltverbände warnen, es könne beim Klimaschutz international dann noch langsamer vorangehen. Wenn CO2 wieder eingefangen werden könne, werde man sich weniger um vorherige Vermeidung bemühen.

«Im Zentrum unserer Anstrengungen steht immer, Emissionen erst gar nicht entstehen zu lassen», betonte Habeck. Die staatliche Förderung solle auf schwer oder nicht vermeidbare Emissionen fokussiert werden. Laut Habeck hat sich die Bundesregierung bereits grundlegend auf eine Speicherstrategie geeinigt. Eine Speicherung an Land soll vorerst ausgeschlossen bleiben. Auch Meeresschutzgebiete würden von der Speicherung ausgenommen.

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