Newsticker Februar: Aktuelles aus der Prozessindustrie

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12.02.2024

Frankenthal (dpa/lrs) *17:03 Uhr – KSB: Großer Pumpenauftrag für China-Geschäft von BASF

Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB liefert 300 Pumpen im Gesamtwert von rund 13 Millionen Euro an den BASF-Konzern. Die Pumpen seien für den neuen BASF-Verbundstandort in China bestimmt, teilte das Unternehmen am Montag im pfälzischen Frankenthal mit. «Wir sind stolz, den mit 13 Millionen Euro bisher größten Auftrag für Kreiselpumpen des Chemiekonzerns BASF erhalten zu haben», betonte der Sprecher der Geschäftsleitung, Stephan Timmermann.

Die ersten 19 Aggregate seien seit Dezember 2023 versandt worden, hieß es. BASF bestätigte auf Anfrage das Geschäft. Der Konzern investiert in der südchinesischen Provinz Guangdong bis zu zehn Milliarden Euro in den neuen Verbundstandort Zhanjiang. Er soll der weltweit drittgrößte Verbundstandort des Unternehmens nach Ludwigshafen und Antwerpen werden. Kritiker hatten gewarnt, BASF wage nach teuren Abschreibungen in Russland erneut eine riskante Investition.

Midland (dpa) *13:51 Uhr – Nächster großer Deal im US-Ölsektor

Die beiden amerikanischen Ölkonzerne Diamondback Energy und Endeavor Energy machen künftig gemeinsame Sache. Endeavor werde zu einem Preis von 26 Milliarden Dollar (rund 24,1 Mrd Euro) einschließlich Schulden gekauft, teilte Diamondback am Montag in Midland im US-Bundesstaat Texas mit. Die Fusion dürfte im vierten Quartal des laufenden Jahres abgeschlossen werden. Damit ist der nächste große Deal in der US-Ölbranche fix.

Diamondback zahlt für Endeavor mit einer Kombination aus acht Milliarden Dollar in bar und 117,3 Millionen Diamondback-Aktien. Am neu entstehenden Unternehmen werden die Diamondback-Aktionäre rund 60,5 Prozent halten, die Endeavor-Aktionäre demnach rund 39,5 Prozent.

Beide Unternehmen sind in Midland beheimatet und bohren nach Öl im Permbecken, Amerikas größtem Ölfeld in den Bundesstaaten Texas und New Mexico. Zusammen verfügen sie über die Rechte an 838.000 Hektar Land und können künftig täglich 816.000 Barrel Öläquivalent fördern.

Endeavor wurde nach einer Reihe anderer Übernahmen als einer der letzten großen Kandidaten für eine Fusion in der Branche angesehen. Angeblich hatte das Unternehmen auch Interesse von Exxon Mobil, Chevron und Conoco Phillips geweckt.

In den vergangenen Monaten ist die Konsolidierung des US-Ölsektors bereits massiv vorangeschritten. Exxon hatte Pioneer Resources für 60 Milliarden Dollar übernommen. Chevron möchte Hess für 53 Milliarden Dollar schlucken. Außerdem hat Occidental Petroleum eine Vereinbarung über den Kauf von Crown Rock für knapp 11 Milliarden Dollar erzielt. Die großen Ölkonzerne wollen sich weiteres Land für Bohrungen und Fracking sichern. So entstehen in der zuvor fragmentierten Branche immer größere Unternehmen.

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