Newsticker Februar: Aktuelles aus der Prozessindustrie

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16.02.2024

Pfaffenhofen (dpa) *14:41 Uhr – Pharmakonzern Daiichi Sankyo investiert eine Milliarde Euro in Bayern

Der japanische Pharmakonzern Daiichi Sankyo investiert rund eine Milliarde Euro in Oberbayern. Das Unternehmen will den Standort Pfaffenhofen zu einem Innovationszentrum ausbauen und dort Therapien zur Behandlung von Brust-, Lungen- und Magenkrebs entwickeln sowie herstellen. Europachef Masahiro Kato sagte am Freitag: «Wir sind auf dem Weg, eines der weltweit führenden Onkologie-Unternehmen zu werden.»

Bisher produziert Daiichi Sankyo in Pfaffenhofen Herz-Kreislauf-Medikamente, die in mehr als 50 Länder exportiert werden. Der Ausbau des Standorts soll 2030 abgeschlossen sein. Es sollen mindestens 350 neue Arbeitsplätze entstehen, darunter Stellen für Spitzenforscher, Prozessingenieure und Fachkräfte für Steril- und Biotechnologie.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagte beim Besuch des Standorts am Freitag, die Bundesregierung schaffe schnelle Zulassungswege und ermögliche die Nutzung von Gesundheitsdaten für Forschungsprojekte. «Die Milliarden-Investition von Daiichi Sankyo ist eine sehr gute Nachricht für Patientinnen und Patienten sowie für den Pharmastandort Deutschland.»

Stade/Hannover (dpa/lni) *12:44 Uhr – Fehlerhaftes Bauteil an Gasleitung in Stade entdeckt

Wegen eines schadhaften Teils an einer Erdgasleitung auf dem Betriebsgelände des Flüssigerdgasterminals in Stade hat der Betreiber Gas abfackeln müssen. Der Fehler sei bei einem Testbetrieb der Anlage festgestellt worden, sagte am Freitag ein Sprecher des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LEBG) in Hannover. Zur Beurteilung des Fehlers sei ein Sachverständiger hinzugezogen worden. Zuerst hatte das «Stader Tageblatt» über das Abfackeln des Gases berichtet.

Für den Austausch des schadhaften Teils habe sich der Betreiber dazu entschlossen, am Donnerstagnachmittag die insgesamt 60.000 Kubikmeter Gas abzufackeln. Das sei mit einem Volumenstrom von 20.000 Kubikmeter pro Stunde geschehen. Es habe sich nicht um einen anzeigepflichtigen Vorfall gehandelt. «Es kann sein, dass etwas entdeckt wird bei einem Test, dazu sind diese Tests da», sagte der LBEG-Sprecher.

Das Stader LNG-Terminal soll nach Betreiberangaben im März in Betrieb gehen. Zuvor war von einer Inbetriebnahme noch im Februar die Rede gewesen. In der neuen Anlage in Stade sollen früheren Angaben zufolge künftig rund 50 Tanker für Flüssigerdgas pro Jahr abgefertigt und fünf Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr umgeschlagen werden. Neben Stade soll in den kommenden Monaten noch ein weiteres Terminal in Wilhelmshaven hinzukommen. Dort ist bereits seit einem Jahr ein schwimmendes LNG-Terminal in Betrieb, ebenso in Brunsbüttel in Schleswig-Holstein sowie in Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern.

Mainz (dpa/lrs) *03:31 Uhr – Mehr Unterstützung für Gründer in Biotechnologie – Schmitt informiert

Um den Biotechnologiestandort Rheinland-Pfalz voranzubringen, sollen Gründer aus der Branche gezielt unterstützt werden. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Technologiezentrum Mainz (TZM) zu, das als staatliche Institution individuelle Beratungen und Unterstützung zum Beginn einer Selbstständigkeit anbietet.

Künftig wird das TZM mit dem niederländischen Wissenschaftspark- und Netzwerkbetreiber Kadans kooperieren. Der hatte kürzlich angekündigt, in Mainz einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in neue Labor- und Büroräume zu investieren. Wie genau die Zusammenarbeit aussehen soll, das wird die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) an diesem Freitag in Mainz vorstellen.

Bereits zum 1. Februar hat laut Ministerium ein neuer Manager zum Aufbau einer Plattform «Biotechnologie und Life Science» am TZM seine Arbeit aufgenommen, im Sommer soll ein neues Programm für Gründer starten. Auch dieser neue Manager wird gemeinsam mit TZM-Geschäftsführer Dirk Schmitt am Freitag Details zu den Plänen erörtern.

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