Newsticker Februar: Aktuelles aus der Prozessindustrie

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14.02.2024

Merseburg (dpa/sa) *15:24 Uhr – Merseburg wird zweiter Standort des Chemie-Großforschungszentrums CTC

Das mit Bundesmitteln geförderte Großforschungszentrum für die Transformation der Chemiebranche (CTC) wird einen Standort in Merseburg (Sachsen-Anhalt) bekommen. Merseburg biete mit der Hochschule und direkter Anbindung an die zahlreichen Unternehmen im und um den Chemiepark Leuna ideale Voraussetzungen für künftige Forschung und Kooperation, sagte der Gründungsdirektor des Instituts, Peter Seeberger, am Mittwoch in Merseburg. Seit Januar vergangenen Jahres wurde bereits mit dem Aufbau des Hauptsitzes im sächsischen Delitzsch begonnen. Für die Errichtung des CTC stellt der Bund insgesamt rund 1,22 Milliarden Euro zur Verfügung. Am Standort Merseburg sollen bis 2038 voraussichtlich rund 300 Menschen arbeiten.

Bei dem Standort in Sachsen-Anhalt habe man sich bewusst für Merseburg entschieden, erklärte Umwelt- und Hochschulminister Armin Willingmann (SPD). Die Region rund um Merseburg zähle weltweit zu den attraktivsten Standorten für die chemische Industrie. «Sie hat eine große Vergangenheit, sie hat aber auch eine großartige Zukunft.» Dadurch entstehe ein neuer Ort der Spitzenforschung in Mitteldeutschland. Am Standort Merseburg gehe es um den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Mit dem Chemiestandort Leuna gebe es einen der führenden Chemieparks in ganz Europa direkt in der Nähe. Zusammen mit Leuna und dem Chemiepark Schkopau fühle er sich jetzt im «Silicon Valley der Chemie», sagte der Bürgermeister von Merseburg, Sebastian Müller-Bahr.

Es sei unumgänglich, dass sich die chemische Industrie verändere, betonte Gründungsdirektor Seeberger. Sonst drohe die Abwanderung von Unternehmen. «Wenn die Chemie einmal weggeht aus Deutschland, dann wird sie nie wieder hierherkommen.»

Staßfurt (dpa/sa) *14:35 Uhr – Sodawerk Ciech investiert weiter in Standort Staßfurt

Der polnische Chemiekonzern Ciech investiert weiter in seinen Standort in Staßfurt (Salzlandkreis). In diesem Jahr sollen weitere 25 Millionen Euro in das Sodawerk fließen, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Bislang hat das Unternehmen, das einer der größten Sodaproduzenten in der Europäischen Union ist, nach eigenen Angaben mehr als 400 Millionen Euro in die Modernisierung der Anlagen in Staßfurt investiert. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) bezeichnete die 140-jährige Geschichte des Unternehmens als ein herausragendes Beispiel für die Attraktivität Sachsen-Anhalts.

Im vergangenen Jahr hatte das Oberverwaltungsgericht Klagen unter anderem von Ciech gegen feste Grenzwerte bei der Einleitung salzhaltiger Abwässer in Flüsse abgewiesen. Das Landesverwaltungsamt hatte Überwachungswerte festgelegt, die bei der Einleitung in die Flüsse eingehalten werden müssen.

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