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Additive Fertigung BASF übernimmt 3D-Druck-Dienstleister Sculpteo

| Redakteur: Alexander Stark

BASF New Business hat am 14. November 2019 eine Vereinbarung zum Erwerb des Online-3D-Druck-Dienstleisters Sculpteo unterzeichnet. Damit baut der Konzern seine Position als Serviceanbieter im Bereich der additiven Fertigung weiter aus.

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Clément Moreau, CEO and Co-Founder of Sculpteo
Clément Moreau, CEO and Co-Founder of Sculpteo
(Bild: Clément Moreau, CEO und Mitbegründer von Sculpteo)

Ludwigshafen; Paris/Frankreich – Die Akquisition des französischen 3D-Druck-Spezialisten Sculpteo mit Standorten in Paris und San Francisco ermöglicht der BASF 3D Printing Solutions, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der BASF New Business, neue Materialien im Bereich des industriellen 3D-Drucks schneller einzuführen. Kunden und Partner profitieren dem Unternehmen zufolge so von erweiterten Dienstleistungen. Der Vertrag wird vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden in den kommenden Wochen in Kraft treten.

Sculpteo betreibt seit rund zehn Jahren eine Online-Plattform mit integrierter Produktion für die Herstellung von Prototypen, individuellen Produkten und Serienbauteilen in verschiedenen additiven Fertigungsverfahren. Kunden aus unterschiedlichen Branchen weltweit nutzen den Service, um schnell und zuverlässig neue Bauteile fertigen zu lassen.

BASF will die aktuelle 3D-Druck-Plattform von Sculpteo weiterentwickeln und zu einem globalen Netzwerk ausbauen. Kunden und Partner haben dann die Möglichkeit, über die Plattform ihre Dienstleistungen zu vermarkten und ihre Kundenbasis zu erweitern. Der Zusammenschluss beider Unternehmen bietet bisherigen Kunden von Sculpteo Zugang zu einem breiteren Portfolio an 3D-Druck-Werkstoffen.

Darüber hinaus werden die Synergien genutzt, um Kunden bereits in der Planungsphase ihres 3D-Druck-Projekts zu unterstützen. Dies soll es dem Konzern ermöglichen, ganzheitliche Lösungen für den industriellen 3D-Druck anzubieten.

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