Folgen des Brands bei BASF BASF erklärt Force Majeure für bestimmte Rohstoffe

Redakteur: Matthias Back

Als Folge des Brands im Landeshafen Nord der BASF in Ludwigshafen am 17. Oktober 2016 erklärt BASF bis auf weiteres Force Majeure für die Lieferung von Dispersionen, Dispersionspulvern und Hotmelts auf der Basis von Acrylmonomeren aus den Standorten Ludwigshafen und Tarragona.

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Eingeschränkte Verfügbarkeit von Rohstoffen führt zu niedrigen Lagerbeständen und geringen Produktionsmengen an den Standorten Ludwigshafen und Tarragona (Bild).
Eingeschränkte Verfügbarkeit von Rohstoffen führt zu niedrigen Lagerbeständen und geringen Produktionsmengen an den Standorten Ludwigshafen und Tarragona (Bild).
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Die Produktionsanlagen der oben genannten Produkte sind durch den Vorfall zwar nicht direkt betroffen, es ergeben sich aber Auswirkungen für die Logistik und Rohstoffversorgung. Aufgrund des Brands wurde unter anderem die Rohstoffversorgung der Steamcracker am Standort unterbrochen; auch weitere Verbundbetriebe wurden abgestellt oder auf Teillast reduziert. In der Zwischenzeit konnten einige Anlagen, darunter einer der Steamcracker, die Produktion wiederaufnehmen.

Aktuell sind die Produktbestände stark zurückgegangen und es kommt durch Rohstoffknappheit zu Einschränkungen bei den Produktionsmengen. Die Möglichkeit, Lieferungen über Binnenschiffe, Züge oder Kesselwagen abzuwickeln, ist unter den aktuellen Bedingungen ebenfalls eingeschränkt.

BASF kann momentan keine genaueren Auskünfte zur Dauer der Situation geben. Die Auswirkungen des Force Majeure-Ereignisses für Kunden werden derzeit geprüft. In der Zwischenzeit bemüht sich BASF darum, die Folgen so gut wie möglich einzugrenzen. BASF wird ihre Kunden über die weitere Entwicklung der Situation und die Lieferfähigkeit informieren.

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