Erweiterung von Innovation Campus BASF baut Forschungsaktivitäten in Asien aus

Redakteur: MA Alexander Stark

Mit einem Spatenstich für die dritte Phase des BASF Innovation Campus Shanghai und Gründung eines Beratergremiums im Rahmen der Forschungsallianz „Network for Asian Open Research” (NAO) verstärkt BASF seine Innovationsaktivitäten in Asien.

Firma zum Thema

Mit einem Spatenstich für die dritte Phase des BASF Innovation Campus Shanghai verstärkt BASF ihre Innovationsaktivitäten in Asien. Die Erweiterung umfasst ein zusätzliches Gebäude für Forschung und Entwicklung (F&E) sowie ein Technikumsgebäude
Mit einem Spatenstich für die dritte Phase des BASF Innovation Campus Shanghai verstärkt BASF ihre Innovationsaktivitäten in Asien. Die Erweiterung umfasst ein zusätzliches Gebäude für Forschung und Entwicklung (F&E) sowie ein Technikumsgebäude
(Bild: BASF)

Shanghai/China – Der Chemiekonzern setzt sein Engagement in die Innovationskapazitäten in China und der gesamten Region Asien-Pazifik weiter fort. So entsteht am Innovation Campus Shanghai ein zusätzliches Gebäude für Forschung und Entwicklung (F&E) sowie ein Technikumsgebäude. Die Baumaßnahme soll bis Ende 2022 abgeschlossen sein. Die Gesamtinvestition des Konzerns in den Innovation Campus Shanghai wird bis dahin rund 280 Millionen Euro betragen. Mit der Erweiterung will das Unternehmen seine F&E-Kapazitäten für neue Materialien und Systeme sowie für chemische Verfahrenstechnik ausbauen, um die Anforderungen wachsender Industrien wie Automobil, Bau und Beschichtungen zu erfüllen.

Begleitend zu diesem weiteren Ausbau des Innovation Campus Shanghai richtet der Konzern im Rahmen der Forschungsallianz „Network for Asian Open Research“ ein Beratergremium ein, das sich aus Experten von Spitzenuniversitäten in Asien zusammensetzt. Das Gremium wird bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten professionell beraten und Branchentrends frühzeitig in die Diskussion einbringen. Zudem werde dadurch die Zusammenarbeit zwischen BASF und Universitäten weiter verbessert, so das Unternehmen. Insgesamt könne so die Innovationsleistung gestärkt und die Markteinführung neuer Produkte beschleunigt werden.

Ein weiteres Aktivitätsfeld von BASF ist die Beteiligung am Forschungsnetzwerk NAO. Das Netzwerk wurde 2014 gegründet und ist eine gemeinsame Plattform von BASF mit mittlerweile zwölf renommierten Universitäten und Instituten in Asien. Mehr als 70 Projekte wurden bereits abgeschlossen, die ein breites Spektrum an Forschungsgebieten abdecken, darunter Monomere, Polymere, Oberflächen und Grenzflächen, Beschichtungen, Katalyse, Batteriematerialien, Chemie- und Verfahrenstechnik, Insektizide sowie Digitalisierung und Smart Manufacturing in der Forschung und Entwicklung.

Der Innovation Campus Shanghai hat sich zu einem Innovationszentrum für BASF und ihre Partner entwickelt. In den vergangenen fünf Jahren wurden von Forschern und Entwicklern des Innovation Campus Shanghai mehr als 220 Patente angemeldet. Der Standort spielt zunehmend eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung von Innovationen für die Automobil-, Bau- und Konsumgüterindustrie.

BASF hat beispielsweise gemeinsam mit Gigwi, einem Hersteller von Spielzeug für Haustiere, Spielzeugfiguren entwickelt, bei denen das BPA-freie Produkt Infinerg für eine höhere Abriebfestigkeit sorgt. Zu den weiteren Forschungserfolgen gehört Acronal EDGE 7686, eine Polymertechnologie für Außenwandbeschichtungen. Beschichtungen, die mit diesem Polymer hergestellt werden, sind sehr farbbeständig und schmutzabweisend, so dass Gebäude länger neu aussehen.

(ID:47373456)