Christian Lüttmann ♥ PROCESS

Christian Lüttmann

Redakteur
Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

Nach meinem Masterabschluss in Chemie habe ich mich entschieden, den Quereinstieg in die Medienbranche zu wagen. Ein paar Praktika später – u.a. bei der Pressestelle der Ruhr-Universität Bochum und in der Programmplanung bei Springer Spektrum – bot sich dann die Chance auf ein Volontariat in der Laborpraxis-Redaktion.
Aus der Chance wurde Gewissheit, und so bin ich nach Würzburg zu meiner journalistischen Grundausbildung als Volontär bei der LP gekommen.

Artikel des Autors

Die IUPAC hat die 10 vielversprechendsten Innovationen der Chemie für eine nachhaltigere Welt zusammengestellt (Symbolbild). (gemeinfrei, markmags)
Zukunftsträchtige Entwicklungen der Chemie

Die 10 Chemie-Innovationen mit dem größten Nachhaltigkeitspotenzial

Seit der Einführung des Periodensystems der Elemente (PSE) vor 150 Jahren hat sich nicht nur die Anzahl der bekannten Elemente erhöht, auch kamen immer neue Technologien hervor: Chemische Pestizide zum Schutz der Ernte, Batterien für die Energie unterwegs und Kunststoffe in jeder Form, Farbe und Funktion. Was damals Fortschritt war, wird heute kritischer betrachtet. Denn Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde. Aber auch hier bietet die Chemie neue Lösungen. Die 10 vielversprechendsten Technologien für eine nachhaltigere Welt hat die Chemie-Vereinigung IUPAC ausgewählt.

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Forscher des gemeinsamen EPFL-Empa-Labors haben ein Reaktorsystem und eine Analysemethode entwickelt, die es erstmals erlauben, die Herstellung von synthetischem Erdgas aus CO2 und Wasserstoff in Echtzeit zu beobachten. (EPFL)
Chemische Reaktionen in Echtzeit beobachten

Wärmebilder live aus dem Reaktor

Viele chemische Reaktionen laufen nur bei hohem Druck und hoher Temperatur ab. Die Reaktoren sind dementsprechend massiv. Um trotzdem zu verfolgen, was genau im Inneren geschieht, ist eine umfassende Sensorik nötig. Für eine bessere Reaktionskontrolle haben Schweizer Forscher nun ein System entwickelt, das den Ablauf von Synthesen live mitverfolgt – mithilfe von Infrarotkameras.

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Die GDCh bringt jährlich eine Statistik zum Chemiestudium heraus (Symbolbild). (©Davizro Photography - stock.adobe.com)
Statistik des Chemiestudiums

Dauer, Abschlüsse, Frauenquote – Das Chemiestudium in Zahlen

Das Chemiestudium zieht tausende Studienanfänger an deutsche Universitäten. In einer jährlichen Statistik gibt die Gesellschaft Deutscher Chemiker Einblick, wie viele neue Chemiestudenten es gibt, wie lange sie studieren und welchen Weg sie nach dem Abschluss einschlagen. Zudem zeigt sie, wie sich der Anteil weiblicher Nachwuchschemiker entwickelt. Im Folgenden sind die wichtigsten Ergebnisse für Sie zusammengestellt.

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2D-Modell von Ni-reichen Kern-Schale-Partikeln: Kristallographische Orientierung der einzelnen Körner in einem Kerne-Schale-Partikel (Robert Mücke / Forschungszentrum Jülich)
Umhüllte Partikel bringen Stabilität

Spannungsabbau im Lithium-Ionen-Akku

Elektroautos tanken Strom – und der wird meist in Lithium-Ionen-Akkus gespeichert. Um diese weiter zu verbessern, haben Wissenschaftler vom Forschungszentrum Jülich zusammen mit Partnern aus Südkorea das Kathodenmaterial genauer untersucht. Sie fanden heraus, dass eine uneinheitliche Komposition des Materials die Leistung und Stabilität der Akkus verbessern kann..

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Die IUPAC hat die 10 vielversprechendsten Innovationen der Chemie für eine nachhaltigere Welt zusammengestellt (Symbolbild). (gemeinfrei, markmags)
Zukunftsträchtige Entwicklungen der Chemie

Die 10 Chemie-Innovationen mit dem größten Nachhaltigkeitspotenzial

Seit der Einführung des Periodensystems der Elemente (PSE) vor 150 Jahren hat sich nicht nur die Anzahl der bekannten Elemente erhöht, auch kamen immer neue Technologien hervor: Chemische Pestizide zum Schutz der Ernte, Batterien für die Energie unterwegs und Kunststoffe in jeder Form, Farbe und Funktion. Was damals Fortschritt war, wird heute kritischer betrachtet. Denn Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde. Aber auch hier bietet die Chemie neue Lösungen. Die 10 vielversprechendsten Technologien für eine nachhaltigere Welt hat die Chemie-Vereinigung IUPAC ausgewählt.

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Mit dem Infrarot-Detektor „Hertzstück“ und der zugehörigen App kann jeder den Fettgehalt von Lebensmitteln analysieren (Ausschnitt). (BASF SE)
IR-Spektrometer im Hosentaschenformat

Upgrade fürs Smartphone: Fettgehalt von Lebensmitteln messen

Wenn das Smartphone zum Smart-Lab wird: Mit dem kompakten Infrarot-Detektor „Hertzstück“ erlaubt Trinamix, eine Tochtergesellschaft der BASF, Analytik im Hosentaschenformat. Der kleine Chip kann Smartphones zu funktionsfähigen Spektrometern aufrüsten. Damit lässt sich schon jetzt ohne besondere Vorkenntnisse zum Beispiel der Fettgehalt im Quark bestimmen. In Zukunft sollen noch viele weitere Anwendungen möglich sein.

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Einer der aktuellen Forschungsschwerpunkte bei Evonik ist die Züchtung von Gewebe. (Evonik Industries AG)
Forschungstrends bei Evonik

Digital, biotechnisch und zukunftsorientiert

Kreativität und Innovation sind zentrale Triebkräfte in der Industrie. Welche Früchte daraus entstehen können, präsentierte Evonik im Juni beim jährlichen Pressegespräch zum Thema Forschung und Entwicklung. Neben Gewebezüchtung und einem Projekt zu Zukunftsszenarien stellte das Unternehmen auch den Prototyp eines sprachgesteuerten Assistenten für Lacke und Formulierungen vor.

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Gerade einmal ein Hundertstel so dick wie ein menschliches Haar ist die Elektrode, die die Forscher für ihre Versuche nutzten. (RUB, Marquard)
Industrielle Elektroden besser verstehen

Was ist das Geheimnis der industriellen Chlorproduktion?

Moderne Verfahren zur industriellen Chlorproduktion sparen etwa 30 Prozent Strom gegenüber früheren Modellen. Warum die neuen Methoden unter den geringeren Stromdichten überhaupt so gut funktionieren, ist jedoch ein Rätsel. Um es zu lösen haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum die Prozesse an den eingesetzten Elektroden genauer untersucht und erste Erkenntnisse gewonnen. Diese könnten künftig auch helfen, Kohlendioxid einzusparen.

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Elektrochemischer Wassersoffperoxid-Synthese-Stack (Fraunhofer ICT)
Chemischer Stromspeicher

Überschussstrom sinnvoll als Rohstoff nutzen

Stromerzeugung aus Wind- oder Solarkraft ist ein nachhaltiger Weg der Energieerzeugung. Der Nachteil sind die starken Leistungsschwankungen. Um Überproduktionen aus Spitzenzeiten sinnvoll zu nutzen, kann der Strom zur Synthese chemischer Rohstoffe wie Wasserstoffperoxid genutzt werden. Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT) forscht an neuen Wegen für diesen Prozess.

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Künftig könnten biologische Moleküle direkt in Kunststoffverpackungen eingearbeitet werden, um die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern und gleichzeitig die Verpackung bioabbaubar zu machen. (Fraunhofer IAP/Till Budde)
Forschung an biofunktionalisierten Kunststoffen

Gezuckertes Plastik: Möglichkeiten der Polymersynthese

In der Materialforschung entstehen immer wieder neue Technik-Überraschungen. Wer hätte vor der Entschlüsselung des Lotuseffektes schon gedacht, dass eine Oberfläche nicht glatt, sondern mikroskopisch zerklüftet sein kann, um perfekt wasserabweisend zu sein? Neue Materialfunktionen von Kunststoffen sollen nun in einem Projekt des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung und der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus-Senftenberg entwickelt werden.

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Das so genannte Makropor, makroporöses Silizium, hält Mikroplastikpartikel zurück. (Smartmembranes )
Filtersystem für Mikroplastik

Erst analysieren, dann agieren

Das Problem ist bekannt: Mikroplastik in Gewässern. Doch das tatsächliche Ausmaß und welche Gegenmaßnahmen den größten Erfolg bringen, ist schwer einzuschätzen. Um zunächst eine solide Datenbasis zu schaffen, haben Forscher des Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik ein neues Filtersystem entwickelt. Dies soll die schnelle und einfache Probennahme und -analyse ermöglichen.

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Umweltschutz: Hilft eine Arzneimittelabgabe für Medikamente mit gewässerschädigenden Stoffen? (Symbolbild) (UFZ / André Künzelmann)
Umweltschutz per Arzneimittelabgabe?

Nebenwirkungen für Gewässer reduzieren

Bei Risiken oder Nebenwirkungen fragen wir den Arzt oder Apotheker. Aber nicht nur wir selbst sind von ungewünschten Effekten mancher Medikamente betroffen: Bestimmte Wirkstoffe gelangen ins Abwasser und gefährden die Organismen dort. Um das Bewusstsein für dieses Problem zu stärken, haben Forscher des Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) ein Gutachten erstellt, das Strategien zur Reduzierung solcher Schadstoffe im Wasserkreislauf vorschlägt, sowie mögliche Finanzierungsmodelle.

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