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Neuer Messetermin 19. bis 22. Oktober Analytica: Leitmesse wird in den Oktober verschoben

Redakteur: Christian Lüttmann

Die Analytica sollte am 31. März ihre Pforten öffnen. Nun haben die Veranstalter sich aufgrund des Coronavirus zu einer Verschiebung entschlossen. Der neue Messetermin ist der 19. bis 22. Oktober.

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Die Analytica 2020 findet jetzt vom 19. bis 22 Oktober statt.
Die Analytica 2020 findet jetzt vom 19. bis 22 Oktober statt.
(Bild: © Copyright 2018, Messe München GmbH, all rights reserved)

München – Update (6. März 2020)

Aufgrund der zunehmenden Ausbreitung des Corona-Virus (COVID-19) in Europa und auf Basis der Empfehlung der Bayerischen Staatsregierung sowie der zuständigen Gesundheitsbehörden sah sich die Messe München gezwungen, die Analytica 2020 zu verschieben. Dieser Schritt erfolgte in Absprache mit dem Ausstellerbeirat und in Verantwortung für die Gesundheit von Ausstellern und Besuchern. Die Analytica wird nun vom 19. bis zum 22. Oktober 2020 stattfinden.

„Die Analytica Ende März zu starten, wäre unter den gegebenen Umständen für unsere Kunden, auch unter gesundheitlichen und wirtschaftlichen Aspekten, nicht vertretbar“, sagt Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München und verantwortlich für die Analytica.

Die Entscheidung für die Verschiebung wurde von der Messe München in enger Abstimmung mit dem Ausstellerbeirat und unter Berücksichtigung von Ausstellerrückmeldungen getroffen, die beim Industrieverband Spectaris eingegangen waren. Die ganz überwiegende Zahl der befragten Aussteller empfiehlt die Verschiebung der Analytica. „Eine Verschiebung auf den neuen Termin im Herbst ist der notwendige Schritt, um Herstellern und Besuchern eine optimale Plattform für ihre Geschäfte zu bieten und an die bisherigen Erfolge der Analytica anzuknüpfen“, betonte Siegbert Holtermüller, Vorsitzender des Analytica Ausstellerbeirates und Head of Sales Europe Life Science von Olympus.

Ursprüngliche Meldung vom 27. Februar 2020:

Aus rund 50 Ländern liegen mittlerweile bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus vor, darunter über 450 Fälle in Italien und 18 in Deutschland (Stand: 26. Februar). Dies hat bereits zu einigen Absagen großer Fachmessen geführt, etwa des „Mobile World Congress“ (MWC) in Barcelona. Und auch die internationale Fachmesse für Licht und Gebäudetechnik „Light + Building“ in Frankfurt a.M. wurde wegen der aktuellen Lage in den September verschoben.

Die Analytica in München soll aber wie geplant vom 31. März bis 3. April stattfinden, melden die Veranstalter. Man stehe in ständigem Austausch mit den Behörden und richte sich nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Robert-Koch-Instituts. Demnach gebe es derzeit keinen Anlass zur Einschränkung des Messebetriebs an den Münchner Standorten.

Zusätzliche Hygienemaßnahmen auf der Analytica

Um für die Sicherheit der Besucher zu sorgen, plant die Messe München vorsorglich zusätzliche Hygienemaßnahmen für die Analytica [1]:

  • Die Sanitätsstationen auf dem Messegelände und den Konferenzzentren sind mit medizinisch ausgebildeten Mitarbeitern und Sanitätskräften besetzt, die im Umgang mit Infektionskrankheiten geschult sind.
  • In Absprache mit den zuständigen Reinigungsdiensten hat die Messe München die Taktung der durchgeführten Reinigungen, vor allem im Bereich der Sanitäranlagen erhöht.
  • Für stark frequentierte Bereiche wie Eingänge, Türgriffe, Rolltreppenläufe, Laufbandläufe etc. wurden vorsorglich die Reinigungsmaßnahmen erhöht.
  • In den sanitären Örtlichkeiten werden zusätzliche Desinfektionsmittelspender angebracht.
  • Sollte während der Messe oder Veranstaltung ein Verdachtsfall auftreten, sind auf dem Messegelände alle räumlichen und organisatorischen Vorkehrungen getroffen, um sofortige Abhilfemaßnahmen zu ergreifen.
  • Über die Informationsstellen der Messe München werden die Aussteller und Besucher darüber informiert, wohin sie sich im Verdachtsfall wenden können.

Besucher und Aussteller aus aller Welt willkommen

Insgesamt gebe es für die Gäste der Analytica derzeit keine veränderten Zugangsbedingungen. Das gelte auch für Aussteller und Besucher aus China, wie die Messe München auf ihrer Internetseite schreibt: „Als global agierendes Unternehmen und internationaler Messeplatz öffnen wir unsere Türen für alle Länder weltweit. Selbstverständlich nehmen an unseren Veranstaltungen auch Aussteller und Besucher aus China teil.“

Zum 26. Februar waren 121 Aussteller aus China zur Analytica angemeldet. Die Messe München erwartet zwar noch Stornierungen aufgrund der Reisebeschränkungen in Hubei und weiteren chinesischen Provinzen, allerdings in einem gemäßigten Ausmaß. Man rechne damit, dass sich zahlreiche chinesische Aussteller durch europäisches Standpersonal vertreten lassen.

Die Messe München hat ein ausführliches FAQ mit Fragen und Antworten betreffend der Coronavirus-Ausbreitung bereitgestellt.

Weitere aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit.

Quelle: [1] https://messe-muenchen.de/de/unternehmen/verantwortung-csr/sicherheit/

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