Newsticker Dezember: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Biontech und Pfizer zahlen 1,2 Milliarden Euro für Vergleich

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04.12.2024

Wien (dpa) *17:31 Uhr – Ölkartell Opec+ könnte Angebot weiter knapp halten

Die Ölexport-Staaten der Gruppe Opec+ beraten am Donnerstag über ihre Produktionsziele ab Januar. Analysten halten eine Verlängerung der zuletzt restriktiven Förderpolitik für möglich.

Acht Mitglieder des Kartells, darunter die Öl-Schwergewichte Saudi-Arabien und Russland, hatten ihre Tagesproduktion um insgesamt 2,2 Millionen Barrel (je 159 Liter) gekürzt. Laut der bisherigen Vereinbarung dieser Länder hätten die Ölhähne ab Januar wieder schrittweise aufgedreht werden sollen, zunächst um 180.000 Barrel.

Doch nun steht im Raum, diese Verknappung um möglicherweise drei Monate zu verlängern. Der Grund dafür liegt in Asien: «Die Nachfrage aus China ist in diesem Jahr kaum gestiegen; auch nächstes Jahr ist aus derzeitiger Sicht keine nennenswerte Belebung zu erwarten», sagte Rohstoffanalyst Carsten Fritsch von der Commerzbank der Deutschen Presse-Agentur.

Rund 20 Länder kooperieren im Rahmen der Opec+, um für Stabilität im Markt zu sorgen und Preise zu stützen. Doch nachdem die Ölpreise im April noch zwischen 80 und 90 Dollar pro Barrel lagen, sind sie deutlich gefallen. Die Nordsee-Sorte Brent stand am Mittwochabend bei

73.33 Dollar, während die US-Sorte WTI bei 69.66 Dollar stand.

Piesteritz (dpa/sa) *12:16 Uhr – In Piesteritz entsteht eines der größten Wasserstoffprojekte

Am Chemiepark Piesteritz (Landkreis Wittenberg) in Sachsen-Anhalt soll eines der größten Wasserstoffprojekte Deutschlands entstehen. Wie das Leipziger Energieunternehmen VNG mitteilte, soll bis zum Jahr 2029 ein Elektrolyseur zur Herstellung von grünem Wasserstoff gebaut werden mit einer Kapazität von 500 Megawatt.

Derzeit sind unter anderem in Lingen und Emden Elektrolyseure mit einer Kapazität von 200 und 280 Megawatt geplant. Unter Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien soll aus Wasser der grüne Wasserstoff entstehen, um so perspektivisch Erdgas zu ersetzen. Mit den Stickstoffwerken Piesteritz sitzt einer der größten Erdgasverbraucher Deutschlands in dem Chemiepark.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) bezeichnete das Projekt bei der Vorstellung der Pläne als einen wichtigen Schritt in die Zukunft des Landes. 500 Megawatt Leistung seien eine wichtige Kenngröße, auf die man warte. Um die industrielle Basis in Deutschland zu halten, sei es wichtig, den energieintensiven Branchen wie der Chemischen Industrie gute Standortbedingungen bereitzustellen.

Das Projekt «Greenroot» wird nach Unternehmensangaben von VNG und dem niederländischen Wasserstoffunternehmen HyCC betrieben. Im kommenden Jahr soll mit der Genehmigungsphase begonnen werden, im Jahr 2026 werde die finale Investitionsentscheidung getroffen. Mit der heimischen Erzeugung von grünem Wasserstoff solle die Region Mitteldeutschland als bedeutender Industriestandort langfristig gestärkt werden.

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