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Workshop: Kontinuierliche Produktion

Zwischen Evolution und Revolution in der Pharmaindustrie

| Redakteur: Sabine Mühlenkamp

Im Forschungszentrum Invite werden bereits kontinuierliche Verfahren erprobt.
Im Forschungszentrum Invite werden bereits kontinuierliche Verfahren erprobt. (Bild: Bayer Technology Services)

Kontinuierliche Produktion – Welchen Schritt geht die Pharmaindustrie als nächstes? Ein ISPE-Workshop zum Thema zeigte den Status quo.

Rund 80 Teilnehmer nahmen am ISPE-Workshop zum Thema „Kontinuierliche Produktion in der Pharmaindustrie ‚Quo vadis‘“ teil. Die Veranstaltung richtet einmal pro Jahr ihre Aufmerksamkeit auf ein Thema, das den Anwendern unter den Nägeln brennt.

„Das Interesse an dem Thema hat uns überrascht, wir hatten viele Teilnehmer auf der Warteliste“, erklärte Dr. Michael Atzor, Bayer Technology Services. Fakt ist, dass sich die Pharmaindustrie zwar klassischerweise im Batchbereich wohlfühlt, aber die kontinuierliche Fertigung natürlich ihren eigenen Charme besitzt, etwa im Hinblick auf Flexibilität und Skalierbarkeit:

„Wir wissen, dass viele Firmen inzwischen in der kontinuierlichen Produktion aktiv, aber noch nicht bereit sind, dies öffentlich zu machen“, so Atzor.

Dennoch ist es wohl auch für die Pharmaindustrie Zeit, die Wohlfühlzone zu verlassen. Schließlich ist in den vergangenen zehn Jahren der Gegenwind stärker geworden, wie es Reiner Ulrich, McKinsey, beschrieb:

„Plötzlich musste sich die Pharmaindustrie mit anderen Units oder anderen Standorten, etwa in Brasilien vergleichen.“ Damit steht die Pharmaindustrie an einem Punkt, an dem sie sich entscheiden muss: „Reicht es, wenn nur die Produktion im Sinne einer Evolution verändert wird oder braucht es eine Revolution, um zukünftigen Anforderungen zu begegnen?“

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