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Anlagenmodernisierung

Wie Sie Brownfield-Anlagen wirkungsvoll modernisieren und digitalisieren

| Autor/ Redakteur: Stephan Sagebiel / Jörg Kempf

Moderne Automatisierungstechnik kann ein Jungbrunnen für Altanlagen sein, wenn sie zielgerichtet und mit Augenmaß eingeführt wird. Lesen Sie, wie die Verjüngungskur für Ihre Anlage gelingt – von der einfachen Leittechnik-Migration bis hin zum Einzug von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz.

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(Bild: © franz12 - stock.adobe.com; GötzelHorn)

Betreiber von Brownfield-Anlagen sind gefordert, ebenso wettbewerbsfähig zu produzieren wie der Mitbewerber, der das gleiche Produkt auf einer hochmodernen Anlage herstellt. Das klingt nach der Quadratur des Kreises. Die Verfügbarkeit einer in die Jahre gekommenen Anlage sinkt unweigerlich – außer es gelingt, diesem negativen Trend systematisch gegenzusteuern. Modernisierung ist angesagt.

Zugegeben, es ist ein langer, manchmal mühevoller Weg, bis die Produktion genauso effizient, transparent und sicher läuft, wie die in der Fabrik 4.0, die gerade auf der grünen Wiese entstanden ist. Doch das ist kein Grund, es nicht anzugehen. Zumal sich „bejahrt“ und „smart“ nicht ausschließen und insbesondere die ersten Schritte oftmals bereits große Fortschritte bringen.

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Adapter-Lösung unterstützt Leitsystem-Migration

Dabei kann es nicht nur einfach um den Ersatz alter Technik gehen. Vielmehr sollte die Erneuerung von Anfang an so ausgerichtet werden, dass auch für die nächsten Schritte die Grundlagen gelegt sind. Die Basis muss also immer eine grundlegende Analyse des Status-quo, das Setzen geeigneter Zwischenschritte und eine Langfrist-Perspektive sein, die den individuellen Erfordernissen Rechnung tragen. So entwickelt sich ein sinnvoller und machbarer Modernisierungsfahrplan. Nicht selten zwingen jedoch die Rahmenbedingungen zum Handeln. Spätestens, wenn Leitsystem oder Steuerungstechnik abgekündigt sind, ist es Zeit für das Retrofit.

Eine PLS-Migration mit Unterstützung eines Automatisierungstechnik-Herstellers ist vor allem dann anzuraten, wenn bei der Umstellung Stillstandzeiten minimiert werden sollen. Er hilft bei der Bestandsaufnahme und berät mit Weitblick, welche technischen Features die Ziele des Anwenders langfristig optimal fördern. Neben einer höheren Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit ist es in der Regel anzustreben, den verfügbaren Schaltraum mittels kompakt bauender Rangierkonzepte optimal zu nutzen, um Platz für spätere Ausbauvorhaben zu schaffen.

Phoenix Contact steuert nicht nur die erforderliche Technik bei, sondern unterstützt auf Wunsch ebenfalls mit den nötigen Engineering-Leistungen. Außergewöhnlich ist das Angebot, den Umstieg durch spezielle, Fehler minimierende Adaptionslösungen zu erleichtern, wie sie Phoenix Contact für alle gängigen Leitsysteme bietet. Häufig kann man so die vorhandene Feldverkabelung beibehalten und die Modernisierung im laufenden Betrieb vornehmen.

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