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Von einfacher Online-Messung bis zu Big-Data
Dass diese allzu oft ungenutzt bleiben, hat wohl gerade mit der Fülle zu tun: die Vielzahl der Quellen, die Menge der Daten – und die Krux, dass man nicht alles gleichzeitig erledigen kann. Wieder gilt es Prioritäten zu setzen. Zwei wichtige Fragen sollte man zunächst beantworten: Ist an irgendeiner Stelle nicht optimal für die Sicherheit des Personals gesorgt? Und: Gibt es Equipment, das regelmäßig für größere ungeplante Wartungseinsätze oder gar für einen Anlagenstillstand verantwortlich ist?
Bei der systematischen Analyse sämtlicher Schwachstellen, unterstützt durch Phoenix Contact-Experten, sollte man darüber hinaus betrachten, mit welchem Aufwand regelmäßig wiederkehrende Tätigkeiten, beispielsweise Vor-Ort-Kontrollen, verbunden sind. Besonders zeitaufwändige Kontrollfahrten, etwa für die Brunnenüberwachung in einem weitläufigen Werksgelände, lassen sich mithilfe einfacher Online-Messungen und eines Modems vermeiden.
Ganz ähnlich fällt die Antwort auf die Frage nach der Sicherheit aus. Man sollte immer darauf vertrauen können, dass eine Notdusche funktioniert – nicht nur unmittelbar nach dem letzten turnusmäßigen Kontrollrundgang. Die kontinuierliche Überwachung stellt das sicher; eine sinnvolle Zusatzfunktion ist die Benachrichtigung eines Ersthelfers, sobald die Notdusche betätigt wird. So kann Datenerfassung und -transport zum Lebensretter werden.
In Altanlagen – und ebenfalls in neuen – gibt es zahlreiche ähnliche Möglichkeiten, um die Sicherheit und Anlagenverfügbarkeit zu steigern (siehe auch interaktive Infografik auf process.de/anlagen-modernisierung).
Ein einfacher Namur-Endschalter signalisiert die Stellung von Handventilen. Wer wissen will, ob seine Begleitheizungen funktionieren – und das, bevor das Medium in der Leitung einfriert und die gesamte Produktion lahm liegt –, kann sich mit einer simplen Strommessung Gewissheit verschaffen. Nicht sehr viel aufwändiger ist die Leckage-Überwachung von Pipelines: Neben Messstationen in regelmäßigen Abständen braucht es dazu lediglich eine beliebige Möglichkeit der Datenübertragung und jede Leckage lässt sich schnell registrieren und lokalisieren.
Machen Sie mehr aus Ihren Daten
Messdaten auf der Suche nach künstlicher Intelligenz
Wie Sie die zahlreichen Diagnoseinformationen bestmöglich auswerten und daraus Handlungsempfehlungen, beispielsweise einen vorbeugenden Wartungseinsatz, ableiten, erfahren Sie auf der nächsten Seite.
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