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Planung und Bau von Reinräumen
Im zweiten Basismodul, das sich mit Planung und Bau eines Reinraums beschäftigt, erfahren die Teilnehmer, wie ein modernes zukunftsfähiges Design eines Reinraums aussehen könnte. Professor Dr. Gernod Dittel, der den Vortragsblock moderiert, gehört zur internationalen Fachjury des Cleanzone Kongresses. Er gibt einen ersten Einblick in die Anforderungen einer modernen Reinraumplanung: „Wichtig bei Planung und Bau sind Flexibilität und Zukunftsorientierung.
Der Reinraum sollte so geplant werden, dass er sich auch auf zukünftige mögliche Änderungen in der Nutzung anpassen lässt. Außerdem sollte in die Planung eine alternative energetische Betrachtung wie beispielsweise die Nutzung regenerativer Energien einbezogen werden. Denn auch in der High-Tech-Produktion müssen wir heute energetisch weiter denken. Eine gute Planung zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt und man den Kunden nach Fertigstellung nicht alleine lässt, sondern an die Hand nimmt, begleitet und berät.“
Ist der Reinraum fertig, muss er qualifiziert werden. In den Vorträgen des Advanced-Moduls „Qualifizierung“ am 27. Oktober nachmittags sprechen Profis über Anforderungen aus Normen und Richtlinien und über Stufen der Reinraumqualifizierung. Außerdem gibt ein Reinrauminspektor Einblick in seine tägliche Arbeit. Themen wie Industrie 4.0, Digitalisierung und Automatisierung sind in aller Munde und machen auch vor der Produktion im Reinraum nicht halt.
Wie lassen sich durch Real Time Partikelidentifizierung, Prozesskontrollsysteme, den Einzug von Robotertechnologie und Optimierungspotenziale bei der Feuchte, Prozesse optimieren und Energie sparen? Antworten darauf geben Experten im Advanced-Modul „Prozessoptimierung“ am Nachmittag des 28. Oktobers. Heinz-Martin Esser, Roth & Rau Ortner GmbH, ist einer der Referenten in diesem Modul.
Die Bedeutung der Robotertechnologie im Reinraum sieht er folgendermaßen: „Roboter sind schon seit einigen Jahren in Reinräumen verbreitet im Einsatz. Qualität und Ausbeute werden erhöht, die Durchlaufzeiten verkürzt, und die Maschinenverfügbarkeit sowie deren Auslastung optimiert. Außerdem trägt Automatisierung entscheidend dazu bei, Fehler zu vermeiden und eine gleichbleibend hohe Produktqualität zu erzielen. Und nicht zuletzt hilft Automatisierung dem Reinraumbetreiber auch, den durch Menschen entstehenden Partikeleintrag zu reduzieren.“
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