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Baukasten für Pharmamaschinen

Warum Sondermaschinenbauer Groninger auf Ready Engineered setzt?

| Autor / Redakteur: Anke Geipel-Kern* / Anke Geipel-Kern

Groninger legt in der neuen Business Line den Fokus auf Modularisierung und Flexibilität.
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Groninger legt in der neuen Business Line den Fokus auf Modularisierung und Flexibilität. (Bilder: Groninger)

Ein sich wandelnder Pharmamarkt verlangt auch vom Pharmamaschinenbau neue Konzepte. Ready Engineered steht für die standardisierte Modulbauweise, die Kostenvorteile bietet und kürzeste Lieferzeiten ermöglicht. Wie der Sondermaschinenbauer Groninger mit dem Konzept den Spagat zwischen Kundenzufriedenheit und schnellen Lieferzeiten schafft, verrät Geschäftsführer Jens Groninger.

Die Welt der pharmazeutischen Produktion hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch verändert. Individualisierte Medikamente, hochpreisige Biopharmazeutika, Orphan-Drug- Medikamente in kleinen Chargen und der zunehmende Wettbewerb durch staatlich geförderte Firmen in Asien oder Lohnhersteller in Indien machen den Branchengroßen zunehmend zu schaffen.

Die traditionellen Blockbuster sind out

Biopharmaka verdrängen die traditionellen Blockbuster und beeinflussen die Produktionsstrategien vieler Pharmaunternehmen, die weniger Monoproduktanlagen betreiben, sondern flexible Multipurposeanlagen, die an den wechselnden Marktbedarf angepasst werden können. Das Thema Time-to-market gewinnt neue Brisanz. Ist die Zulassung durch, kann es sich kein Unternehmen leisten, acht oder neun Monate auf das bestellte Equipment zu warten.

Klar, dass diese Anforderungen auf die Zulieferunternehmen durchschlagen, die mit neuen Anforderungen konfrontiert werden. Besonders betroffen von den neuen Produktionsparadigmen sind die Sondermaschinenbauer, die auf Kundenwunsch fertigen und keine Maschine zweimal bauen. Da vor allem der Markt der Biopharmazeutika boomt, die als Parenteralia meistens in Vials, Ampullen oder Fertigspritzen abgefüllt werden, stehen die Hersteller von Füll- und Verschließmaschinen an vorderster Front.

Was wünscht der Kunde?

Aber welche Konzepte sind gefordert? Wie schaffen Sondermaschinenbauer den Spagat zwischen Spezialanfertigung und Schnelligkeit? „Die Maschinenkonzepte der Zukunft sollen modular, flexibel und schnell verfügbar sein“, erklärt Jens Groninger, Geschäftsführer des gleichnamigen Unternehmens.

Das Crailheimer Unternehmen ist seit 37 Jahren Spezialist für das Abfüllen und Verschließen von flüssiger Pharmazeutika, Kosmetika und so genannter OTC-Healthcare-Produkte, die man als Konsument rezeptfrei kaufen kann. Damit zählt das Unternehmen zu den “fastest-growing-­companies” im Vergleich zu den sonstigen Mitbewerbern in diesem Feld – eine Tatsache, auf die man in Crailheim mit einigem Stolz blickt.

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