Baukasten für Pharmamaschinen

Warum Sondermaschinenbauer Groninger auf Ready Engineered setzt?

Seite: 3/4

Firmen zum Thema

In fünf Monaten beim Kunden

Als Vorbild für die Business-­Line-Baureihe gilt die Kosmetikmaschine Creme 60, die mit vielen Ausstattungsvarianten und Konfigurationsmöglichkeiten großen Gestaltungsspielraum bietet und jederzeit erweiterbar ist.

Die Maschine verarbeitet Creme-­Tiegel, Make-up-Flaschen, Airless-­Gebinde, Minidispenser, Miniroller und Lotion-Flaschen mit einer Leistung von 60 Einheiten pro Minute. Vor allem die deutlich verkürzte Lieferzeit für den Kunden hebt Groninger hervor, betone die etwas andere Philosophie: Seien im Sondermaschinenbau Projektzeiten von weit über einem Jahr keine Seltenheit, so laufe die Creme 60 innerhalb von vier bis fünf Monaten beim Kunden.

Bildergalerie

Modulares Maschinenkonzept

In der aseptischen Abfüllung ist das neue Vorgehen im modularen Maschinenkonzept Flexpro 50 umgesetzt, das zur Achema 2015 vorgestellt wurde und nun erfolgreich in Serie ist. Die standardisierten Linienmodule sind aufeinander angestimmt und bringen eine Platz­ersparnis von bis zu 40 Prozent gegenüber herkömmlichen Systemen.

Durch den Austausch weniger Formatteile können damit genes­tete Spritzen, Zylinderampullen und Vials auf einer Linienkonfiguration verarbeitet werden. Bewegliche und austauschbare Maschinentrolleys ermöglichen zusätzliche Linienkonfigurationen bis hin zu einer integrierten Nest-/Bulk-­Prozesslinie mit einer Ausbringleistung von bis zu 4500 Behältnissen pro Stunde.

Manuell oder vollautomatisch

Mit der Flexpro 50 kann der Pharmazeut verschiedene Prozessschritte manuell oder auch vollautomatisch ausführen. Die Maschinenmodule sind von beiden Seiten zugänglich – ein großer Vorteil für die Bediener – und ermöglichen eine komplette technische Integration der Isolatormodule und des Partikel- und Keimmonitorings.

Die vollständige Integration der Luftversorgung im Isolator erlaubt einen Luftaustausch mit der Umgebung – ganz ohne zusätzlichen Platzbedarf in einem Technikraum. Durch ein neu entwickeltes Direct-­Injection-System wird der Zeitbedarf für einen Dekontaminationszyklus um rund 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Isolatoren reduziert.

(ID:44587916)