Kältetechnik/Wasseraufbereitung Warum Kälte auch eine Frage des Wassers ist

Redakteur: Dominik Stephan

Mehrfachnutzen für Produktionssicherheit, hohe Produktqualität und Gesundheitsschutz: Ohne sauberes Wasser läuft in Sachen Kälteprozesse nicht viel. Kein Wunder, dass ein Kälteanlagenbauer die entsprechenden Technologien zur Wasseraufbereitung als eigenen Geschäftsbereich aufstellt?

Firmen zum Thema

(Bild: L&R Kältetechnik)

Überall dort, wo Kühl- oder Prozesswasser verwendet wird, ist die Qualität des Mediums Wasser ein (häufig unterschätzter) Parameter: Kontaminiertes Wasser kann nicht nur zu Gesundheitsschäden führen (etwa durch Fouling oder Legionellenbefall), es beeinträchtigt auch die Produktivität und die Produktqualität in typischen Anwenderbranchen wie der Kunststoff-, der Metallverarbeitung und der Lebensmittelproduktion. Denn in den Rohrleitungen des Kältekreislaufs und in den Kühlkanälen von Formen und Werkzeugen setzen sich mineralische und biologische Ablagerungen ab, die eine zuverlässige und optimale Temperierung des Produktionsprozesses verhindern.

Aus diesen Gründen bietet der Anlagenbauer L&R Kältetechnik mit den Kälteanlagen die dazugehörige Wasseraufbereitung für die Rückkühlung gleich mit an und hat im Laufe von 25 Jahren eine hohe Expertise in diesem Bereich gewonnen. Um dieses Segment zu stärken, stellt L&R die Wasseraufbereitung als eigenes Geschäftsfeld auf. Dazu gehören verschiedene Aufbereitungstechnologien wie z.B. das Bauer Pipejet-Behandlungssystem, das Kühl- und Heizwasser mit frequenzbasierter Impulserzeugung aufbereitet, und das MHP-System, das auf rein physikalischer Basis arbeitet und sich vor allem für die kontinuierliche Pflege von offenen Kühlkreisläufen eignet.

Bildergalerie

Zum L&R-Angebot gehören zudem Dienstleistungen wie die einmalige chemiefreie Kühlsystemreinigung als auch die Analyse und das Online-Monitoring von Prozesswasser. Dabei arbeiten die Kälteanlagenbauer mit spezialisierten Service-Anbietern zusammen. Neuer Verantwortlicher für Beratung und Vertrieb in diesem Geschäftsfeld ist Gregor Heiermann. Der studierte Jurist ist seit 2012 auf diesem Gebiet aktiv und hat u.a. die Markteinführung des Bauer Pipejet-Verfahrens in industriellen Anwendungen vorangetrieben.

(ID:47031485)