CAE-PLT-Engineering

Warum integriertes Engineering kein Allheilmittel ist

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Arbeitskreis weckt neue Hoffnung auf Einigung

Seit der letzten Namur-Sitzung, als Obmann Thomas Tauchnitz alle mit dem Thema Integriertes Engineering befassten Protagonisten zu einer Abendsitzung versammelte, schöpfen Rösberg und Dubovy wieder Hoffnung, dass es doch irgendwann eine Lösung geben wird. Der neue GMA-Fachausschuss 6.16 Integriertes Engineering in der Prozessleittechnik will das Datenmanagement zwischen CAE-System und Prozessleitsystem über eine bidirektionelle Schnittstelle einheitlich organisieren und damit schaffen, worüber sich Anwender, CAE- und PLS-Hersteller seit mehr als zehn Jahren die Köpfe heiß reden. Die Ideen sind bestechend: Objektorientierung, die Daten auf XML-Basis und eine 80%-Standardisierung im ersten Schritt.

Einen Etappensieg der Arbeitsgruppe gibt es mittlerweile. Aufbauend auf der NE 150 ist zumindest eine Einigung über den Informationsgehalt von Objekten gelungen und damit ein erster Kompromiss. Jetzt wird das Vorhaben konkret, denn die beteiligten CAE-Hersteller haben sich auf Objektmodell, Attribute und das Übertragungsformat geeinigt und bereits eine prototypische Implementierung programmiert. Auf der Namur-Hauptsitzung im Novembersollen die ersten Ergebnisse präsentiert werden.

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