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Durchflusszähler

Vielfältig einsetzbare Durchflusszähler überzeugen durch intuitive Bedienung

| Autor / Redakteur: Dipl.-Ing. Sabine Mühlenkamp / Dr. Jörg Kempf

(Bild: Lutz Pumpen)

Durchflussmengenmessung muss rationell, wirtschaftlich und praxistauglich sein. Schließlich ist die präzise Erfassung der Flüssigkeitsabgabe häufig die Basis für die folgenden Arbeitsprozesse. Eine neue Generation an Durchflusszählern erfüllt diese Anforderungen – im mobilen Einsatz ebenso wie im stationären Betrieb.

Einfach nur die Menge wissen – diese Aufgabe ist in der Praxis oft schwerer zu lösen als es auf den ersten Blick scheint. Vorrangiges Ziel bei der Entwicklung einer neuen Durchflusszähler-Generation bei Lutz war es daher, den neuen Anforderungen in puncto Bedienung, Funktion und Schnittstellen gerecht zu werden. Das Ergebnis sind die äußerst vielseitig einsetzbaren Durchflusszähler der Baureihe TS und HDO.

Diese decken ganz unterschiedliche Anwendungen ab, da sie modular aufgebaut sind und je nach Medienbeschaffenheit die Werkstoffe angepasst und zusammengestellt werden. Die Durchflusszähler lassen sich somit für die Messung von Säuren und Laugen, von Kondensat und Brauchwasser, von Mineralölprodukten, Lösemitteln und photochemischen Medien, aber auch für Lebensmittelrohstoffe und Arzneimittel-/Kosmetikgrundstoffe einsetzen.

Während die Baureihe TS für die Durchflussmengenmessung von neutralen, aggressiven, brennbaren und viskosen Medien gedacht ist, eignet sich die Baureihe HDO für die Durchflussmengenmessung von dünnflüssigen bis hochviskosen Medien. Diese Baureihe findet auch bei hohen Durchflussraten, Temperaturen und Drücken ihren Einsatz.

Modulbauart der Durchflusszähler sorgt für Praxisnähe

Clou des neuen Durchflusszählers ist die Modulbauart, dadurch lässt sich das Gerät individuell auf die jeweilige Anwendung anpassen. Ein Wechsel ist jedoch jederzeit möglich, da die Module über ein neues Verbindungssystem einzeln aufeinander befestigt sind. Der Basiszähler als Herzstück enthält das mechanische Messwerk, das die Flüssigkeit erfasst und die entsprechenden Signale an die Bedieneinheit weiterleitet. Die Bedieneinheit mit Auswerte-Elektronik und Touchscreen steht in Ex- und nicht Ex-geschützter Ausführung sowie als Vergussvariante zur Verfügung.

Mit einem Relaismodul, entsprechenden Steuerleitungen und einem Magnetventil wird der Durchflusszähler zu einer Abfülleinheit mit Mengenvorwahl. Das Zusatz-Modul startet auf „Knopfdruck“ die Pumpe oder Anlage und stoppt die Abfüllung, sobald die gewünschte Vorwahlmenge erreicht ist. Optional gibt es eine Schutzhaube, die eine dezentrale Installation von Basiszähler, Bedieneinheit oder Relaismodul ermöglicht und den Datenverbund zwischen den Modulen herstellt. Verwechslungsfreie Steckverbindungen sichern die einfache Installation. Das Relaismodul, welches die externen Elektrogeräte wie Pumpenmotor und Magnetventil schaltet, steht in sieben Ausführungen zur Verfügung.

Mehr über das Messprinzip der Durchflusszähler erfahren Sie auf der nächsten Seite

Ergänzendes zum Thema
 
Interview mit Jürgen Lutz, Geschäftsführer bei Lutz Pumpen

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