Diese Vorteile wurden auf den Durchflusszähler übertragen. Dieser liefert präzise Messergebnisse bei hoher Wiederholbarkeit. Über weite Bereiche ist beispielsweise kein Nachkalibrieren notwendig. Je nach Anwendung und Messverfahren ist nach der Kalibrierung eine Genauigkeit bis zu +/- 0,5 % vom Messwert und eine Reproduzierbarkeit von 0,03 % erzielbar. Auch darüber hinaus gibt sich der Zähler unkompliziert: Er verursacht nur geringe Druckverluste in der Anlage, misst unabhängig von Turbulenzen, Wirbeln oder anderen Störungen im Strömungsprofil und besitzt eine hohe Zuverlässigkeit bei geringen Wartungskosten. Auch hier besteht die Wahl zwischen der Variante mit und ohne Mengenvorwahl.
Um den Anspruch an eine intuitive Bedienung zu erfüllen, wurde das Bedienfeld vollkommen neu konzipiert. Als Ergebnis entstand das erste mobile Durchflussmessgerät mit Touchscreen-Display. Es besitzt ein mehrsprachiges, menügeführtes Bedienfeld, das eine einfache Inbetriebnahme und Bedienung ohne statisches, überfrachtetes Tastenlayout erlaubt.
Durch die intelligente Benutzerführung mit Klartextanweisungen, Systemmeldungen und Hilfetexten werden nicht nur Fehler vermieden, sondern potenzielle Fehlerquellen auch schneller detektiert. Dabei werden nur die Informationen angezeigt, die auch wirklich benötigt werden: Wenn der Zähler beispielsweise ohne Mengenvorwahl an einer Fasspumpe betrieben wird, erhält der Anwender andere Informationen als bei einem Einsatz mit Relaismodul in einer stationären Anlage.
* Die Autorin arbeitet als freie Mitarbeiterin für PROCESS.