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Breiter Anwendungsbereich der neuen Durchflusszähler
Das Durchflusszählersystem TS eignet sich zur Messung von dünnflüssigen bis mittelviskosen, neutralen, aggressiven und brennbaren Medien, an mobilen Fasspumpen sowie in stationären Anlagen.
Gemessen wird nach dem Taumelscheibenprinzip: Die durchströmende Flüssigkeit lässt eine Taumelscheibe um die eigene Achse rotieren. Über einen Mitnehmer wird dabei ein Magnet mit mehreren Polen in Rotation versetzt. Dieser schaltet durch den Deckel des Gehäuses hindurch einen Reed-Kontakt. Das Volumen der durchströmten Flüssigkeit ergibt sich aus der Anzahl der erfassten Impulse. Beim Ovalrad-Messprinzip der Baureihe HDO werden zwei miteinander verzahnte, um 90° versetzt angeordnete Ovalräder durch die strömende Flüssigkeit in Drehung versetzt. Dabei wird jeweils ein definiertes Volumen „portionsweise“ erfasst und in Richtung Zählerausgang transportiert. Auf den Messrädern platzierte Magnete übertragen die magnetischen Impulse an einen Reed-Kontakt außerhalb der Messkammer. Das Volumen der durchflossenen Menge ergibt sich aus der Anzahl der erfassten Impulse.
Die Zähler sind optional mit Relaismodul zur Mengenvorwahl erhältlich. Ist eine Mengenvorwahl gewünscht, schaltet das im Zählersystem integrierte Relaismodul nach Erreichen der Vorwahlmenge den Pumpenmotor und/oder das Magnetventil ab. Bei Betrieb ohne Mengenvorwahl wird die erfasste Flüssigkeitsmenge als Teil- und Gesamtmenge aufaddiert und angezeigt.
Bei großen Durchflüssen oder bei schäumenden Medien empfiehlt sich die Ventil-Abschaltfunktion. Über zwei parallel angeordnete, versetzt schaltende Ventile werden Druckstöße abgeschwächt bzw. die Schaumbildung vermieden. Im zuletzt abzuschaltenden Strang wird die Durchflussmenge über ein Drosselorgan reguliert. Das gedrosselt zu fördernde Flüssigkeitsvolumen wird über die Slow-Funktion eingegeben.
Breiter Viskositätsbereich der neuen Durchflusszähler
Durchflusszähler der Baureihe HDO sind Messgeräte zur Volumenmessung von sauberen, dünnflüssigen bis hochviskosen Flüssigkeiten in geschlossenen Rohr- und Schlauchleitungen. Der Volumendurchfluss wird nach dem direkten Messverfahren über den gesamten Querschnitt erfasst.
Bei dieser Baureihe wird die Messung nach dem Ovalradprinzip vorgenommen. Das Ovalradmessprinzip zählt zu den älteren Messverfahren und hat sich bis heute über viele Industriebereiche tausendfach bewährt. Trotz Alternativen wie Magnetisch-Induktiv (MID)-, Vortex- oder Coriolis-Zähler bleibt das Ovalradprinzip auch in Zukunft eine interessante Alternative.
Zum einen ist es ein bewährtes und zuverlässiges Messverfahren, das einen großen Messbereich und einen breiten Viskositätsbereich abdeckt. Zum anderen misst es mit hoher Genauigkeit und Reproduzierbarkeit. Darüber hinaus zeichnet es sich durch hohe Betriebssicherheit aus, es ist keine Ein- und Auslaufstrecke erforderlich und es ist verschleiß- und wartungsarm.
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