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Kompaktiertechnik

Verluste beim Kompaktieren minimieren

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Bei der Produktentwicklung entstehen nicht nur hochwertige Produkte, sondern auch hochwertiger Ausschuss. Wie sich dieser reduzieren lässt, ohne dabei Kompromisse bei der Linienpresskraft machen zu müssen, zeigt Hosokawa Alpine mit der kleinsten Pharmapaktor-Baureihe.

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Der Pharmapaktor der Baureihe C 80 kann sowohl kontinuierlich als auch batchweise betrieben werden.
Der Pharmapaktor der Baureihe C 80 kann sowohl kontinuierlich als auch batchweise betrieben werden.
(Bild: Hosokawa Apline)

Kompaktierung, also das Verdichten von Pulver zwischen zwei synchronisierten, gegenläufigen Walzen, kommt in der Prozesstechnik häufig zum Einsatz: etwa zur Erhöhung des Schüttgewichts feiner Stoffe oder zur Vermeidung von Staub. Entsprechend ausgereift sind die grundsätzlichen Verfahren. Dennoch erfordert ein immer anspruchsvolleres Marktumfeld neue und effizientere Lösungen, damit Unternehmen in der Chemie-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie den steigenden Anforderungen in Entwicklung und Produktion dauerhaft gerecht werden können. Mit einer Neuentwicklung hat sich Hosokawa Alpine diesen Anforderungen gestellt.

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Der neue Pharmapaktor der Baureihe C 80 ist das bisher kleinste Pharmapaktor-Modell. Vor allem zeichnet die Maschine sich durch einen sehr kleinen Walzendurchmesser von 80 mm aus, der eine gewohnt hohe Linienpresskraft von 6 kN/cm erreicht. Die Durchsatzleistung liegt bei 5 bis 30 kg/h. Die Dimensionierung der Walzen und eine zwischen 0,5 und 2,0 mm einstellbare Walzenspaltbreite ermöglichen die weitestgehend verlustfreie Kompaktierung geringer Produktmengen ab etwa 50 g in der vergleichbaren Qualität zu einer größeren Maschine, so der Hersteller.

Das hat den Vorteil, dass die Entwicklung neuer Anwendungen mit deutlich weniger Material möglich ist. Der Einspareffekt macht sich vor allem bei teuren und knappen Rohstoffen spürbar bemerkbar. Darüber hinaus erlaubt die Konstruktion die Verarbeitung kleinster Partikel, sodass insbesondere die Pharmabranche damit auf den allgemeinen Trend zu immer feineren Korngrößen reagieren kann. Auch an die ergonomische Handhabe wurde gedacht. Hierbei ist vor allem die Masse der Bauteile ausschlaggebend. Um eine deutliche Gewichtseinsparung zu erzielen, hat Hosokawa Alpine bei der Baureihe C 80 erstmals die Walzen im 3D-Druckverfahren hergestellt.

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