Kondensatableiter Venturi-Kondensatableiter senken den Dampfverbrauch

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

BYK Additives & Instruments ist Anbieter auf dem Gebiet der Additive und Messinstrumente und spart zehn Prozent Energie durch den Wechsel von mechanischen Kondensatableitern auf Delta Venturidüsenableiter in der Heizanlage. Nun plant das Unternehmen, weitere mechanische Kondensatableiter in anderen Dampfsystemen gegen Delta Venturidüsenableiter zu tauschen.

Firmen zum Thema

Kondensatableiter mit Venturidüse sparen Energie und sind wartungsarm.
Kondensatableiter mit Venturidüse sparen Energie und sind wartungsarm.
(Bild: Ebe Engineering)

Dampf ist einer der Energieträger im Weseler Betrieb von BYK und wird bei einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt. Es wurden neue Wärmekammern installiert, um die Kapazität des Werkes zu erhöhen. Nachdem in den ersten sechs Betriebsmonaten noch mechanische Kondensatableiter eingesetzt wurden, wollte Projektingenieur Michael Hoch herausfinden, ob nicht mit den neuen Venturidüsenableitern Energie eingespart werden kann.

„Wir hatten einige kleinere Tests mit EBE Engineering durchgeführt und wollten nun wissen, wie viel Energie wir tatsächlich sparen können. Also haben wir entschieden, an unseren neuen Wärmekammern, die kürzlich installiert wurden, die mechanischen Ableiter gegen die Venturidüsen-Ableiter in einem Test antreten zu lassen“.

Der Vergleichstest wurde von einem Durchflussmessgerät überwacht um den jeweiligen Dampfverlust zu dokumentieren. Der Test ergab, dass die Venturidüsen-Ableiter nicht nur betriebssicher waren, sie erbrachten sogar eine Dampfersparnis von zehn Prozent.

Vorteile der Venturidüsen

“Unsere Heizprozesse weisen sehr variable Lasten auf, sie können sich sehr schnell verändern“, räumt Hoch ein. „Ungeachtet dessen verrichteten die Venturidüsen-Ableiter zuverlässig Ihren Dienst."

Der Delta-Ableiter macht sich den Unterschied der physikalischen Dichte von Dampf und Kondensat zunutze. Dampf besitzt eine etwa tausendfach geringere Dichte als Kondensat. Er presst das Kondensat durch die Öffnung der Venturidüse. Die hohe Dichte des Kondensats verhindert dabei, dass der Dampf durch das Kondensat dringt. Die große Wärmeenergie, die sich aufgrund der Temperatur im Kondensat speichert, kann sich in der Venturidüse entladen. Der durch die Entspannung entstehende Dampf erzeugt einen Gegendruck – dieser verhindert, dass Dampf durch die Venturidüse entweichen kann und Energie verloren geht.

Der spezielle Venturidüsenaufbau arbeitet gut mit sich verändernden Lasten. So nutzt er den Entspannungsdampf, der aus dem Kondensat entsteht, reguliert sich selbst, in Hoch- oder Niedrigdruck und bei wechselnden Kapazitäten. Da die Delta Venturi-Kondensatableiter keine beweglichen Teile besitzen, können Sie weder Verklemmen noch verschleißen. Sie sind somit zuverlässig und langlebig. Der Wartungsaufwand ist gering, Ersatzteile werden laut EBE Engineering nicht benötigt, Test- oder Monitoringequipment sind nicht erforderlich.

Verbesserte Produktionsprozesse durch Venturi-Kondensatableiter

Die Delta Venturi-Kondesatableiter sind in vielen verschiedenen Größen verfügbar und für eine Vielzahl von Anwendungen einsetzbar. Sie werden aus rostfreiem Stahl gefertigt und mit einer 10-jährigen Funktionsgarantie geliefert.

Die Investitionskosten amortisieren sich schnell - bei einigen Prozessen schon innerhalb weniger Tage – durch die drastische Reduzierung der Energiekosten, höhere Zuverlässigkeit und die Reduktion von Schäden, die durch Kondensat im Dampfsystem entstehen. Außerdem werden die Produktionsprozesse verbessert, da die Qualität des Dampfes die Anlagen meist ruhiger und konstanter laufen lassen.

(ID:38335240)