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Studierenden-Wettrennen TU Clausthal gewinnt Chemcar-Wettbewerb 2016

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Das „Alunauten Mobil“ der Technischen Universität Clausthal hat den Chemcar-Wettbewerb 2016 vor den Teams der TU Łódź und der RWTH Aachen gewonnen. In dem Wettstreit konstruieren Studierendenteams Modellfahrzeuge, die durch (bio-) chemische Reaktionen angetrieben werden.

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„Die Alunauten“. Das Siegerteam der TU Clausthal
„Die Alunauten“. Das Siegerteam der TU Clausthal
(Bild: Dechema / Daniel Elke )

Düsseldorf – Mit einer elektrochemischen Batterie in ihrem Modellfahrzeug, einem präzisen Rennen und einem innovativen Gesamtkonzept überzeugten die Studierenden der TU Clausthal. Bereits zum 11. Mal waren Studierende aufgerufen, Fahrzeuge zu bauen, die für Antrieb und Steuerung ausschließlich (bio-)chemische Reaktionen nutzen. Sieben Teams aus Deutschland und Polen beteiligten sich am Wettbewerb, der im Rahmen der Processnet-Jahrestagung im September in Aachen stattfand.

„Die Alunauten“ der TU Clausthal, bestehend aus Isabelle Kroner, Lisa Brückner, David Franzen, David Keppler, Jens Grabow und Sven Kynast, lieferten sich ein spannendes Rennen um den Chemcar-Pokal und ein Preisgeld von 2000 Euro mit den Teams der TU Łódź, der HAW Hamburg, der TU Dortmund, der RWTH Aachen, der DHBW Mannheim und der Universität Bremen. Die Clausthaler überzeugten mit einem durch eine elektrochemische Reaktion angetriebenen Geländewagen, der eine präzise Reichweite hatte, und durch ein nachhaltiges, aber kraftvolles Allrad-Antriebskonzept. Dank eines optimierten Zellendesigns und einer durchdachten Leichtbauweise war es dem Team möglich, das Chemcar effizient und punktgenau ins Ziel zu bringen.

Kopf-an-Kopf-Rennen

Die Plätze zwei und drei belegten die Teams aus Łódź und Aachen. Sie lieferten sich gemeinsam mit den Siegern ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Denn auch wenn das Team der TU Łódź das eigentliche Rennen gewann, konnten die Clausthaler mit den besseren Bewertungen in den Kategorien Sicherheitstechnik und Innovation punkten und somit den Gesamtsieg feiern.

Bei dem von den kreativen jungen Verfahrensingenieuren (kJVI) und der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC) organisierten Chemcar-Wettbewerb genügt es nicht, das schnellste Auto zu konstruieren. Gefragt ist vor allem Präzision. Das Modellfahrzeug muss eine kurz vor dem Rennen ausgeloste Distanz möglichst genau fahren.

Das Video zum ChemCar-Wettbewerb 2016 finden Sie hier.

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