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Prozesstechnik im Überblick: Teil 1 Chemie

Trocknung in der Chemischen Industrie

| Autor/ Redakteur: Dr. Dirk Jakobs* / Manja Wühr

Ob Zement, Babynahrung, Handcremes, Schmerztabletten oder Cellulosederivate. Ohne die entsprechende Prozesstechnik sind viele industriell gefertigte Produkte nicht denkbar. Entsprechend breit ist das Spektrum an Lösungen für die unterschiedlichsten Branchen. Bei aller Vielfalt werden zahlreiche Anforderungen durch die grundlegenden Verfahren Mischen, Granulieren und Trocknen abgedeckt. Drei Beispiele zeigen exemplarisch, welche Möglichkeiten die Prozesstechnik für die Lebensmittelindustrie, die Pharmaproduktion und die Chemische Industrie bietet.

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Durch den Einsatz von Vakuumschaufeltrocknern lassen sich Trocknungen schonend und zügig durchführen.
Durch den Einsatz von Vakuumschaufeltrocknern lassen sich Trocknungen schonend und zügig durchführen.
(Bild: Lödige)

Mischen ist eine der Grundoperationen in der Verfahrenstechnik. Es handelt sich hierbei um das gezielte Vereinigen von mindestens zwei unterscheidbaren Stoffen zu einem homogenen Gemisch.

Um einen intensiven Mischeffekt zu erreichen, wie er bei industriellen Anwendungen gefordert ist, kommen dynamische Zwangsmischer zum Einsatz. Sie arbeiten mit angetriebenen, im Mischraum eingebauten Mischelementen. Durch die Mischelemente werden die Ausgangsstoffe gezielt beschleunigt und relativ zueinander bewegt. Mögliche Anwendungen für die vielfältig einsetzbaren Zwangsmischer sind Mischungen aus mehreren Feststoffen, Feststoffen und Flüssigkeiten, mehreren Flüssigkeiten, Gasen und Feststoffen sowie Gasen und Flüssigkeiten.