Trocken-Kühl-Tunnel mit Ventilatormodul (Harter)
Trocknen in Japan-Qualität

Darum setzt Takeda jetzt auf Kondensationstrocknung

Die Herstellung von Arzneimitteln erfordert die Berücksichtigung so vieler und komplexer Aspekte, dass der Prozessabschnitt der Trocknung im tatsächlichen Fertigungsablauf oft übersehen wird. Dabei kann eine hochwertige und reproduzierbare Trocknung die Qualität der hergestellten Produkte verbessern und zugleich den ganzen Fertigungsablauf optimieren. Diese Erfahrung machte ein führendes Pharmaunternehmen durch den Einsatz der Kondensationstrocknung.

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Der mit 180 m² größte Raum der Reinraumanlage bietet Platz für die Montagelinie der Katheter- und Stentsystemherstellung. (Bild: Schilling Engineering)
Modulares Reinraumsystem

Reinraum – nur dicht mit dem Clip

Modular aufgebaute Reinraumsysteme ermöglichen funktionale Konzepte für viele Bedürfnisse. Welche Möglichkeiten es in einem Neubau gibt, zeigt das Beispiel eines Medizintechnikunternehmens, das Herzkatheter und beschichtete Stents im Reinraum steril herstellt. Clou ist ein Dicht-Clip-System für die Wand- und Deckenpaneele, das allen GMP-Anforderungen standhält.

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Versuchsanlage Hyly Pure an der TU Wien (Bild: TU Wien)
Wasserstofftransport

Wasserstoff aus der Erdgasleitung

Eine Trenntechnik der TU Wien eröffnet neue Möglichkeiten für das Erdgasnetz. In Zukunft soll es gleichzeitig Wasserstoff transportieren. Der Wasserstoff wird einfach dem gewöhnlichen Erdgas beigemischt, mit einem an der TU Wien entwickelten Verfahren kann er dann wieder herausgefiltert werden – mit einer Reinheit von 99,97 %, sodass er danach direkt für Brennstoffzellen benutzt werden kann.

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Forscher arbeiten daran, Ammoniak effizient für die Energiespeicherung einsetzen zu können. (gemeinfrei)
Energiespeicher

Ammoniak als Kraftstoff – aber ohne den lästigen Geruch

Ammoniak ist nicht nur ein wichtiger Dünge- und Arzneimittel-Baustein. Es ist auch ein gutes Speichermolekül für Wasserstoff, welches etwa in Brennstoffzellen für die Stromerzeugung genutzt werden kann. Für das Zersetzen von Ammoniak zu Wasserstoff und Stickstoff existieren zwar Katalysatoren, doch schon kleinste Mengen Ammoniak verursachen einen penetranten Geruch, sodass oft zusätzliche Katalysatoren im Abgasstrom notwendig sind. Wissenschaftler des KIT wollen nun zusammen mit Partnern in Russland diese Umwandlungskette von Ammoniak zu Wasserstoff verbessern.

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 (© phonix_a - Fotolia)
Störfälle, Chemieunfälle und Brände

Von Verschleiß bis zu Management–Versagen: Anlagenstörfälle unter der Lupe

Explosionen, Verpuffungen, Stofffreisetzung. Chemieunfälle sind ein Albtraum für Betreiber, Personal und Ersthelfer. Aber wie kommt es zum Schlimmsten? –  PROCESS untersucht typische Unfälle in Raffinerien und Chemieanlagen. Was ist passiert, was sind die Ursachen und wie kann man sich gegen solche Ereignisse wappnen? Wir werfen einen Blick auf die größten Schadensereignisse des vergangenen Jahres in Deutschland.

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