Energie aus erneuerbaren Quellen speichern – das ist eine der Herausforderungen der Energiewende. (Pascal Armbruster, KIT)
Katalytische Systeme als Basis

Schwerpunktprogramm erforscht chemische Speicherung erneuerbarer Energien

Gleich zwöft große Forschungskonsortien untersuchen im Schwerpunktprogramm „Katalysatoren und Reaktoren unter dynamischen Betriebsbedingungen für die Energiespeicherung und -wandlung“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), wie sich katalytische Reaktionssysteme unter schwankenden Bedingungen verhalten. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordiniert das Schwerpunktprogramm.

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Schaufeln zum Jubiläum: V.l.n.r. Dr. Wolfgang Verbeek (ehemaliger Betriebsleiter), Dieter von Borstel (Meister der ersten Stunde), Dr. Stefan Dresely (Leiter Chempark Krefeld-Uerdingen), Dr. Rob Eek (Betriebsleiter), Dr. Klaus Jaeger (Leiter Standortverbund NRW), Andreas Amling, (Leiter Basic Chemicals Bayer MaterialScience) (Archiv: Vogel Business Media)
50 Jahre Chlorproduktion in Krefeld-Uerdingen

Wege zur besseren Energieeffizienz bei der Chlorproduktion

Vor genau 50 Jahren startete Bayer am Standort Krefeld-Uerdingen die Chlorproduktion. Heute verfügt die Anlage über eine Gesamtkapazität von 240.000 Jahrestonnen, die sich etwa zur Hälfte auf die Membran- und die Quecksilbertechnik aufteilen. Eine neuerliche Investition läutet nun den kompletten Ausstieg aus dem Quecksilberverfahren ein: die Sauerstoffverzehrkathoden (SVK)-Technologie.

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Die Wissenschaftler der TU Dresden wollen einen konventioneller Bioreaktor im Pilotmaßstab mit einem Fassungsvermögen von 70 Litern so modifizieren, dass die Wasserstoff-produzierenden Mikroorganismen im Inneren mit Licht kultiviert werden können. (Bild: TU Dresden)
Forschungsprojekt

Nachwuchsforscher entwickeln biogenen Wasserstoff

Aus Bakterien und Algen Wasserstoff entwickeln – mit einem neuartigen Verfahren wollen Nachwuchsforscher der TU Dresden diese Umwandlung ermöglichen. Das Projekt für die biogene Wasserstoffproduktion wird mit 1,7 Millionen Euro über den Europäischen Sozialfond (ESF) gefördert. Die Wissenschaftler sollen dabei auch Techniken entwickeln, die industriell einsetzbar sind.

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 (Bild: Pressefoto BASF)
Eurochlor 2014

Chlorfrei in die Zukunft? Eurochlor zwischen Bangen und Hoffen

Europas Chlorchemie am Scheideweg – Internationale Konkurrenz, geringe Margen und hohe Energiekosten setzen der Branche zu. Jetzt fordert eine EU-Richtlinie ein vorzeitiges Ende des traditionellen Amalgamverfahrens. Wir haben auf der Euro Chlor Technology Conference 2014, dem Treffpunkt der europäischen Chlorchemie im spanischen Madrid, genauer hingehört, wie es mit der Branche weitergeht.

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 (Simone M. Neumann)
CO2-neutrale Chemie

Klimaneutrale Chemie: Ein Weg mit vielen Hindernissen

Chemieproduktion ohne CO2-Emission. Kann das gelingen? Technisch sei das bis 2050 machbar, antwortet eine neue VCI-Studie, aber nur wenn große Mengen erneuerbarer Energien zur Verfügung stehen und der Strompreis dauerhaft niedrig ist. Welche Rahmenbedingungen noch für den Kraftakt notwendig sind, ist auch Thema der VIK-Jahreskonferenz am 23. Oktober in Berlin.

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