Die Anlage besteht aus vorgefertigten Modulen mit der eigentlichen Wasser-Elektrolyse sowie einer Wasserstoff-Kompressions- und Wasserstoff-Reinigungsanlage. Aus dem produzierten Wasserstoff soll - zusammen mit CO2 aus Kraftwerksabgasen - Dimethylether (DME) hergestellt werden, das als synthetischer Kraftstoff genutzt werden kann.  (CAC)
Schlüsseltechnologie der Defossilierung

So bringen ein japanischer Technologiekonzern und ein sächsischer Anlagenbauer die Elektrolyse zum Kohlekraftwerk

Wie wird aus Abgas synthetisches Benzin? Wie kann Überschussstrom gespeichert werden? Und was kann man von der Chlorchemie für die Energiewende lernen? Egal, ob es um Retortensprit für die nachhaltige(re) Mobilität oder eine Basischemie ohne Öl und Gas geht, Wasserstoff spielt eine entscheidende Rolle. Damit macht eine Redox-Reaktion Karriere, die bereits im Jahr 1800 an der Royal Society diskutiert wurde: Die Elektrolyse. Und genau damit unterstützt eine deutsch-japanische Partnerschaft ein wegweisendes Power-to-X-Projekt im Rheinischen Braunkohlerevier.

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DQC-Lernreise 2019 zur Blechwarenfabrik Limburg (v.l.n.r.): Björn Prästin (Provadis), Jürgen Funk (Hessen Chemie), Gunther Krämling (Provadis), Angelika Trappmann (Blechwaren Fabrik Limburg), Dieter Rohrer (Biotest), Michael Reinhart (IG BCE), Karin Saar (Heraeus), Axel Becker (B. Braun Melsungen), Andrea Fehn (IG BCE), Lisa Schäfer (IWAK), Dr. Theo Fecher (Evonik), Pia Kamperhoff (Chemische Fabrik Budenheim), Daniel Schrapp (Hessen Chemie), Christof Glaser (Ludwig-Geißler-Schule Hanau), Dr. Karsten Rudolf (Provadis), Dr. Christa Larsen (IWAK). (Provadis Hochschule)
Digitale Bildungsprojekte

Netzwerk für digitale Qualifizierung in der Chemie bringt Bildungsprojeke auf den Weg

Im Netzwerk für digitale Qualifizierung in der Chemie „DQC_Net” haben sich Unternehmen, die hessischen Sozialpartnern der chemischen Industrie (Hessen Chemie und IG BCE) sowie eine Institut der Goethe-Universität (IWAK) zusammengefunden. Gemeinsam werden hier Chancen, Herausforderungen und Lösungsansätze für digital unterstütztes Lernen in Aus- und Weiterbildung diskutiert. Gleichzeitig werden drei Teilprojekte umgesetzt, in denen Anwendungsbeispiele für digitales Lernen erprobt und evaluiert werden.

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Air Products plant gemeinsam mit der kanadischen Regierung und der Provinz Alberta den Bau eines bahnbrechenden neuen Netto-Null-Wasserstoff-Energiekomplexes. (Symbolbild) (Air Products)
Multimilliarden-Projekt

Blauer Wasserstoff: Air Products plant Netto-Null-Wasserstoff-Energiekomplex in Kanada

In der kanadischen Provinz Alberta soll ein neuer Netto-Null-Wasserstoff-Energiekomplex mit einem Investitionsvolumen von mehreren Milliarden Euro entstehen. Air Products will mit dem Komplex die Provinzhauptstadt Edmonton zum Zentrum der Wasserstoffwirtschaft Westkanadas machen und die Voraussetzungen für das wettbewerbsfähigste und kohlenstoffärmste Wasserstoffnetz der Welt schaffen.

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Bildergalerien

Sandvik investiert rund 20 Millionen Euro in eine neue Metallpulveranlage in Sandviken/Schweden. Das Pulver wird unter dem Markennamen Osprey Metal Powder vertrieben. (Bild: Sandvik)
Für Additive Fertigung

Sandvik investiert in Metallpulveranlage

Der schwedische Stahlproduzent Sandvik wird rund 20 Millionen Euro in ein neues Werk zur Herstellung von Titan- und Nickel-Feinmetallpulvern im Geschäftsbereich Sandvik Materials Technology investieren. Die Investition soll das bestehende Pulverangebot des Unternehmens ergänzen und die Position in den schnell wachsenden Märkten für die Herstellung von Metallpulver und Metalladditiven stärken.

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