Chemiker, Werkstoffwissenschaftler und Chemieingenieure der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) entwickeln gemeinsam mit externen Partnern eine neuartige Mikrozelle für die Wasserelektrolyse. (Pixabay)
2,5-Millionen-Euro-Förderung

Nanoröhrchen könnten Wasserelektrolyse effizienter und flexibler machen

Zusammen mit externen Partner haben Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) eine neuartige Mikrozelle für die Wasserelektrolyse entwickelt. Durch Verwendung von nanostrukturierten Röhrchen statt der herkömmlichen Plattenelektroden zur Spaltung von Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff beabsichtigen sie, eine vereinfachte Herstellung, einen flexibleren Einsatz und die Einsparung teurer Edelmetalle zu erzielen.

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Zur K 2019 in Düsseldorf trifft sich die europäische Kunststoffindustrie. (Messe Düsseldorf/ctillmann)
K 2019

Europäische Kunststoffindustrie steht vor großen Herausforderungen

Im Vorfeld der K 2019 hat die europäische Kunststoffindustrie an mehreren Fronten zu kämpfen: Die Wirtschaft bewegt sich insgesamt auf einem gleichbleibenden Niveau, der hinausgezögerte Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU sorgt für Unruhe, wichtige traditionelle Exportmärkte wanken und eine zunehmend drastischere Einstellung der Verbraucher gegenüber Kunststoffverpackungen führen zu Maßnahmen seitens der Gesetzgeber, um einen Weg hin zur Kreislaufwirtschaft vorzugeben.

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Bildergalerien

Weltweit erste integrierte Power-to-Liquid (PtL) Versuchsanlage zur Synthese von Kraftstoffen aus dem Kohlendioxid der Luft.  (Patrick Langer, KIT)
Kopernikus-Projekt P2X

Versuchsanlage im Containermaßstab stellt Kraftstoffe aus Kohlendioxid und Ökostrom her

Das Dilemma der Energiewende ist, dass Wind und Sonne uns zwar mit ausreichend Energie versorgen würden, aber nicht immer zur richtigen Zeit. Zudem brauchen wichtige Verkehrssegmente wie Flug- oder Schwerlastverkehr auch langfristig Kraftstoffe mit einer hohen Energiedichte. Daher liege es nahe, den bisher ungenutzten Ökostrom in chemischen Energieträgern zu speichern. Diesem Ziel ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit seinen Partnern nun näher gekommen.

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